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Teenager bei "Pokemon Go"-Spiel erschossen

Tödlicher Überfall Teenager bei "Pokemon Go"-Spiel erschossen

Mit dem Hype kommt die Gefahr: Das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" führt immer wieder zu heiklen Situationen. Nachdem eine Frau beim Spiel auf eine Leiche gestoßen war, haben Jugendliche es für diverse Überfälle missbraucht. In Guatemala wurde ein 18-Jähriger nun mit Hilfe der App in einen Hinterhalt gelockt und erschossen. 

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Guatemala City. Seine Liebe zum Handyspiel "Pokémon Go" hat einen 18-Jährigen in Guatemala das Leben gekostet. Der junge Mann war mit seinem Cousin in der Stadt Chiquimula auf virtueller Monsterjagd. Als sie auf einer Straße nahe einer Eisenbahnlinie entlang gingen, wurde plötzlich das Feuer auf sie eröffnet. Der 18-jährige Jerson J. wurde getroffen und starb wenig später. Manch Medien sehen in ihm den ersten "Pokémon Go"-Toten – wobei allerdings vollkommen unklar ist, welche Rolle die App bei dem Überfall spielte.

Schon bevor Pokémon Go in Deutschland offiziell erschienen war, ist auch in Hannover das Pokémon-Fieber ausgebrochen. In einer Bildergalerie zeigen wir Ihnen, wo welche Pokémon bereits gesehen wurden und welche Pokéstops einen Besuch Wert sind. Sie haben Tipps und Tricks für uns? Dann schicken Sie uns doch einfach Ihre Hinweise. Dann aktualisieren wir die Galerie. 

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Tödlicher Hinterhalt - durch "Pokémon Go"?

Warum die beiden Teenager angegriffen wurden, ist unklar. Die Polizei vermutet allerdings  laut Medienberichten, dass die Täter dabei womöglich mithilfe der "Pokémon Go" gefunden haben, ehe sie sie mit mehreren Waffen angriffen wurden. Fast 20 Kugeln wurden auf die beiden Spieler gefeuert. Wie viele Täter beteiligt waren, ist unklar. Die Polizei sucht nach einem Van, der sich nach den Schüssen schnell vom Tatort entfernte.

Der Hype um das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" führt immer wieder zu heiklen Situationen - mal vorsätzlich, mal unabsichtlich. Wir nennen einige Beispiele:

Angst vor Unfällen im Straßenverkehr

Ein Dauerthema ist der Umgang von "Pokémon Go" im Straßenverkehr. In mehreren Ländern gibt es Berichte über Unfälle: Bei New York setzte sich ein 28-Jähriger in sein Auto, um möglichst schnell und viele der virtuellen Pokémon-Figuren zu sammeln - und raste vor einen Baum.

Eine 15-jährige Schülerin aus Pennsylvania vergaß beim Blick auf ihr Handy die Umgebung - und lief über eine Autobahn. Dort wurde sie angefahren. Beide Spieler kamen mit vergleichsweise glimpflichen Verletzungen davon.

Dennoch zeigen sich die Behörden besorgt: Die US-Polizei appellierte bereits an alle "Pokémon Go"-Spieler, beim Spielen den "gesunden Menschenverstand" nicht auszuschalten. Auch die Polizei in Berlin warnte bereits auf Facebook: "Es besteht die große Gefahr, dass man die Umwelt (vor allem den Straßenverkehr) leicht aus den Augen verliert."

zys/RND

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