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Fußball-EM war ursprüngliches Anschlagsziel

Terrorverdächtiger sagt aus Fußball-EM war ursprüngliches Anschlagsziel

Der verhaftete Terrorverdächtige Mohamed Abrini soll zwei unbestätigten Medienberichten zufolge die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich als Anschlagsziel genannt haben.

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Laut Mohamed Abrini ("Mann mit dem Hut") hatten die Brüsseler Terroristen ursprünglich die EM als Anschlagsziel ins Auge gefasst.

Quelle: EPA/BELGIAN FEDERAL POLICE

Brüssel. Die Attentäter hätten ursprünglich während der EM zuschlagen wollen, sagte Mohamed Abrini den Ermittlern laut einem Bericht der französischen Zeitung "Libération". Das Blatt beruft sich auf eigene Informationen. Die Fußball-EM findet vom 10. Juni bis zum 10. Juli statt.

Der Fernsehsender CNN berichtete am Montag ebenfalls von angeblichen Anschlagsplänen während der EM und berief sich auf eine "Quelle, die den Ermittlungen nahe steht". Die Fahnder prüften nun die Behauptungen Abrinis.

Brüssel war Alternativziel

Die belgische Staatsanwaltschaft hatte am Wochenende mitgeteilt, dass die Brüsseler Terrorzelle ursprünglich in Frankreich zuschlagen wollte, dann aber unter dem Fahndungsdruck auf Brüssel ausgewichen sei. Die Behörde äußerte sich am Montag nicht. "Wir geben keinerlei Kommentar über eventuelle Ziele ab", sagte Sprecher Thierry Werts der Nachrichtenagentur Belga.

Der 31-jährige Belgier Abrini war am Freitag festgenommen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist er der gesuchte "Mann mit dem Hut", den Überwachungskameras mit den beiden Selbstmordattentätern vom Brüsseler Flughafen filmten. Ihm werden Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und terroristische Morde vorgeworfen.

dpa

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