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Skatende Bulldogge wird zum Politikum

Tierquälerei oder nicht? Skatende Bulldogge wird zum Politikum

Lustige Attraktion oder Tierquälerei? Die skatende Bulldogge "Lenin" beschäftigt in Berlin die Verwaltung. Dahinter steckt eine SPD-Politikerin, die sich um das Wohl des Tieres sorgt.

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Im Video wirkt es so, als hätte "Lenin" Spaß am Skaten.

Quelle: youtube/Screenshot

Berlin.  Am Berliner Alexanderplatz und auf vielen Internet-Videos ist "Lenin" schon der Star – nun wird die skatende Bulldogge zum Politikum. Eine SPD-Politikerin sorgt um das Wohl des Tieres - und das deswegen die Verwaltung auf den Plan gerufen. Außer Kosten von 127 Euro hat der Vorstoß von Martina Matischok-Yesilcimen, SPD-Fraktionsvorsitzende in Mitte, aber zunächst nichts gebracht. Als ein eigens bestellter Amtsveterinär zum Alexanderplatz kam, hatte er Pech: "Lenin" war nicht da.

Die SPD-Politikerin wollte laut "Berliner Morgenpost" wissen, inwieweit das Bezirksamt Kenntnis von dem Umstand hat, "dass seit Monaten auf dem Alexanderplatz eine Bulldogge auf einem Skateboard fahrend zu sehen ist". Sie fragte zudem, ob das Veterinäramt und der Allgemeine Ordnungsdienst von diesem "Spektakel" wüssten.

Ist das Skaten eine Qual?

Das Bezirksamt antwortete, dass man durch eine Bürgerbeschwerde von dem Hund erfahren habe. Mitarbeiter des Veterinäramtes hätten Hund und Besitzer jedoch nicht angetroffen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatten die Bulldogge angeblich seit Wochen nicht mehr auf dem Alexanderplatz gesehen.

Ob das Skaten eine Quälerei des Hundes sei, könne ohne Beobachtung des Hundes nicht erkannt werden, schrieb das Bezirksamt laut "Berliner Morgenpost" weiter. Und: "Eine Gefährdung des Hundewohls wäre gegeben, falls dem Hund Leistungen abverlangt werden würden, die mit Schmerzen und Leiden des Tieres verbunden wären (Verstoß gegen das Tierschutzgesetz)." Eine Beurteilung ohne Beobachtung des Tieres sei aber nicht möglich.

epd/RND/zys

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