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Til Schweiger: "Ich schäme mich"

Fremdenhass auf Facebook Til Schweiger: "Ich schäme mich"

Am Wochenende ist Til Schweiger (51) der Kragen geplatzt: Der Schauspieler hatte dazu aufgerufen, für Flüchtlinge in Hamburg zu spenden. Als er dann auf seiner Facebook-Seite fremdenfeindliche Sätze lesen musste, teilte Schweiger verbal aus – und zwar ordentlich.

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"Was ist nur los mit den Leuten?": Til Schweiger ist entsetzt von der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland.

Quelle: dpa

Hamburg. Am Samstag hatte Til Schweiger auf seiner Facebook-Seite einen Hinweis auf eine Spendenaktion des "Hamburger Abendblatts" geteilt, die am Montag stattfinden sollte. Daraufhin posteten innerhalb kürzester Zeit Dutzende Menschen ausländerfeindliche Kommentare. "Wir haben hier in Deutschland selbst nix zu essen und dann noch was spenden", schrieb zum Beispiel jemand.

Daraufhin schrieb der Kinostar und "Tatort"-Schauspieler auf seiner Facebook-Seite: "Oh Mann – ich habs befürchtet!! Ihr seid zum Kotzen! Wirklich! Verpisst Euch von meiner Seite, empathieloses Pack! Mir wird schlecht!!"

"Ich schäme mich"

"Wenn man nichts spenden will, ist das ja auch okay. Aber dann sollte man es einfach dabei belassen", sagte Schweiger der "Bild"-Zeitung. Wenn er die hasserfüllten Kommentare lese, platze ihm der Kragen: "Das ist so furchtbar! Für diese Menschen in Deutschland schäme ich mich."

Es war nicht der erste Fall dieser Art. Immer, wenn er etwas mit Empathie in sozialen Netzwerken schreibe, wisse er fast schon vorher, dass es einen Shitstorm geben werde: "Was ist nur los mit den Leuten? Eigentlich können diese Menschen einem wirklich leidtun."

dpa

Foto: Screenshot von der Facebook-Seite von Til Schweiger.
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Ab Februar 2016
Foto: Til Schweiger verspricht den Zuschauern für seinen Kino-Auftritt als Nick Tschiller Verfolgungsjagden und eine „große Schießerei in einem russischen Hotel“.

Im kommenden Jahr soll der erste Kino-„Tatort“ mit Til Schweiger aus Hauptdarsteller auf die Leinwand kommen. Nach seinen Worten soll es darin um einiges härter zugehen als bei den Vorgängern in den 80er Jahren. Damals stand Götz George als Kultkommissar Horst Schimanski für zwei „Tatort“-Kinofilme vor der Kamera.

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