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Maffay stärkt Schweiger den Rücken

Streit mit Mario Adorf Maffay stärkt Schweiger den Rücken

Seinen 85. Geburtstag hat sich Mario Adorf wahrscheinlich anders vorgestellt – aber er hat mit dem Streit begonnen: Zuerst warf er Til Schweiger ein "dünnhäutiges und motziges Auftreten" vor, dann konterte Schweiger auf Facebook, und jetzt schlägt sich Peter Maffay auf Schweigers Seite.

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Streit zwischen Schauspielern und einem Musiker: Til Schweiger, Mario Adorf und Peter Maffay.

Quelle: dpa/afp

Hamburg. Schauspieler Til Schweiger (51) zeigt sich nach Kritik seines Kollegen Mario Adorf (85) enttäuscht. "Lieber Mario, was hab' ich Dir denn getan, dass du mir so einen mitgibst?", schrieb Schweiger am Montagabend bei Facebook. "Ich hab' immer grossen Respekt vor Deinem Werk gehabt." Er habe Adorf sogar eine Rolle im Film "Knockin' on Heaven's Door" angeboten, die der allerdings abgelehnt habe. "Aber das ist einfach Kokolores (wollte erst Bullshit schreiben, aber besann mich dann) was Du da sagst!" Der in Hamburg lebende Schauspieler lud Adorf ein, bei seiner Flüchtlingsstiftung mitzumachen. "Ich bin da um zu helfen und das könntest du auch!"

Adorf ist am Dienstag 85 Jahre alt geworden. Er hatte im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" zunächst Schweigers Engagement für Flüchtlinge gelobt, dann allerdings hinzugefügt: "Til Schweiger hat aber leider die unglückliche Gabe, sich mit seinem dünnhäutigen, motzigen Auftreten nicht beliebt zu machen." Schweiger hatte fremdenfeindliche Menschen auf Facebook als "empathieloses Pack" beschimpft

Unterstützung von Maffay

Sänger Peter Maffay (66) stärkte Schweiger den Rücken. "Dass er sich so aus dem Fenster lehnt und Dinge von sich gibt, die anecken, tut er aus vollster Überzeugung, Menschen helfen zu wollen", wurde Maffay von der deutschen Ausgabe der Online-Zeitung "Huffington Post" zitiert. "Ich kenne Til und ich weiß, dass er ein Mensch mit unglaublich viel Zivilcourage ist."

dpa

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