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Keine Flüchtlinge bei Til Schweiger zu Hause

"Nur unterwegs" Keine Flüchtlinge bei Til Schweiger zu Hause

Anders als Sarah Connor will Schauspieler Til Schweiger aus Zeitmangel keine Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen. Das Engagement von Connor erhält von Prominenten viel Zuspruch.

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Um Flüchtlinge bei sich zu Hause aufzunehmen, fehlt Til Schweiger "eine intakte und funktionierende Familie".

Quelle: Britta Pedersen

Berlin. Til Schweiger (51) hat nach eigenen Worten zu wenig Zeit, um Flüchtlinge bei sich wohnen zu lassen. Er würde jemanden aufnehmen, "wenn ich eine intakte und funktionierende Familie hätte, wo immer ein Elternteil da ist. Aber ich bin nur unterwegs", sagte der Schauspieler am Donnerstagabend am Rande der "Tribute to Bambi"-Gala in Berlin.

Schauspieler Til Schweiger hat's vorgemacht, nun folgen immer mehr Promis seinem Beispiel: In Deutschland prägen die Stars nicht nur mediale Flüchtlingsdebatten, viele packen auch richtig mit an. Welche Promis sich wirklich engagieren, sehen Sie in der folgenden Bildergalerie.

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Schweiger engagiert sich mit seiner eigenen Stiftung unter anderem für ein Flüchtlingszentrum in Osnabrück. "Helfen ist unsere Pflicht, wir sind ja Christen. Da müssen wir helfen, das steht so in der Bibel."

Popstar Sarah Connor (35) hatte in der Wochenzeitung "Die Zeit" erzählt, dass sie eine Familie aus Syrien bei sich einquartiert hat. "Ich maße mir nicht an, ein Vorbild zu sein. Ich kann verstehen, dass nicht jeder Flüchtlinge bei sich aufnehmen kann oder will", schrieb die Sängerin. "Aber was sich jeder erlauben kann, ist, ein bisschen Wärme, Nähe, Trost und Liebe zu spenden, ohne sich fürchten zu müssen."

Promis loben Sarah Connors Engagement

"Sarah Connor geht mit gutem Beispiel voran. Ich weiß aber nicht, ob ich es persönlich machen würde. Das ist ja auch eine gewisse Verantwortung", erklärte die Hamburger Dragqueen Olivia Jones (45). Sie spende aber Geld und Kleidung und habe sich vor Ort ein Bild von der Situation gemacht. "Ich habe gesehen, wie verzweifelt und traumatisiert die Menschen vor Flüchtlingsheimen und Bahnhöfen sind und wie sie frieren. Das ist mir echt an die Nieren gegangen."

Für Star-Friseur Udo Walz (71) käme es theoretisch schon infrage, eine Familie mit ein, zwei Kindern aufzunehmen. "Das kann ich mir vorstellen, aber ich müsste sie mir aussuchen. Ich will nicht jemanden, den ich nicht kenne."

Auch das Model Monica Ivancan (38) lobte Connor für ihren Einsatz. "Ich finde es sehr gut, dass sie Flüchtlinge aufgenommen hat. Sie ist in einer großen Familie großgeworden und mag es ohnehin, wenn viele Leute um sie herum sind." Mit Blick auf sich selbst sagte Ivancan, sie habe zu wenig Platz.

dpa

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Zusammen mit Thomas D.

Der Filmemacher Til Schweiger und Musiker Thomas D. (Die Fantastischen Vier) besuchen am Mittwochmittag in Osnabrück ein Flüchtlingshaus. Dabei wollen sie Gespräche mit Bewohnern und Mitarbeitern führen und sich bei einem Rundgang die Einrichtung zeigen lassen.

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