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Tod nach Teufelsaustreibung bleibt ein Rätsel

Bluttat in Frankfurt Tod nach Teufelsaustreibung bleibt ein Rätsel

Auch zwei Wochen nach dem mysteriösen Exorzismus-Tod in einem Hotel in Frankfurt tappen die Ermittler im Dunkeln. Die Beschuldigten, darunter mehrere Verwandte der getöteten Südkoreanerin, schweigen. Neue Erkenntnise gibt es im Fall der Schwester des Opfers.

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In einem der Hotelzimmer in Frankfurt wurde die Leiche einer Frau gefunden. Sie soll das Opfer einer Teufelsaustreibung geworden sein.

Quelle: dpa

Frankfurt. Der Exorzismus-Tod in einem Frankfurter Hotel wirft zwei Wochen nach dem Bekanntwerden weiter zahlreiche Fragen auf. Unklar sei nach wie vor, welcher Religion oder Kirche die Südkoreaner angehörten, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Ermittler vermuten eine Sekte, sicher sei dies aber noch nicht. Die Beschuldigten hätten sich bislang zu vielem noch nicht geäußert.

Eine 41-jährige Südkoreanerin war am 5. Dezember bei einer mutmaßlichen Teufelsaustreibung in einem Hotelzimmer getötet worden. Mehrere Verwandte, darunter ihr 15 Jahre alter Sohn, sollen die Frau über Stunden an ein Bett gefesselt und auf den Bauch und den Brustkorb geschlagen haben. Als Grund gaben sie an, die Frau sei vom Teufel besessen gewesen.

Um die Schreie der Frau zu unterdrücken, stopften sie ihr ein Handtuch und einen Kleiderbügel in den Mund. Die 41-Jährige erstickte. Fünf Menschen wurden wegen Mordverdachts festgenommen und sitzen seither in Untersuchungshaft.

Kurz nach der Festnahme hatte Korea den Verdächtigen konsularische Unterstützung angeboten. Ob die Beschuldigten das wahrnehmen ist unklar.

Im Fall der Schwester der 41-Jährigen, die nach einem Hinweis der Festgenommenen unterkühlt, dem Verdursten nahe und verletzt an einem Haus in Sulzbach gefunden wurde, gebe es nach den bisherigen Ermittlungen aber keinen strafrechtlichen Hintergrund, sagte Niesen. 

dpa

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