Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Todesschützen weiter auf der Flucht

Schüsse in Berlin Todesschützen weiter auf der Flucht

Unbekannte fahren mit einem Wagen vor, es fallen Schüsse, Messer werden gezückt. Bei der brutalen Attacke in Berlin-Wedding stirbt ein Mensch, drei werden schwer verletzt. Wo sind die Täter?

Voriger Artikel
Jeder dritte Deutsche will Feuerwerk zünden
Nächster Artikel
Tote und Dutzende Verletzte bei Erdbeben

Die Untersuchungen in Berlin dauern an.

Quelle: dpa

Berlin .  Nach einer Attacke in Berlin-Wedding mit einem Toten erhoffen sich die Ermittler von drei Schwerverletzen und von Zeugen Hinweise auf die geflüchteten Täter. Die Opfer sollten möglichst noch am Sonntag vernommen werden, sagte eine Polizeisprecherin. Insgesamt vier Männer waren am Samstag auf einer Straße von Unbekannten mit Messern und mindestens einer Schusswaffe angegriffen worden. Ein 31-Jähriger starb. Das Motiv der Angreifer war unklar.

Von den Tätern fehlte am Sonntag jede Spur. Sie waren nach ersten Erkenntnissen mit einem Auto vorgefahren und hatten ihre Opfer attackiert, als diese ein Haus verlassen hatten. Danach sollen die Angreifer mit dem Wagen geflüchtet sein.

Bei einem Angriff mit mehreren Waffen auf vier Männer ist in Berlin ein Mann erschossen worden. Drei weitere wurden von den Unbekannten am Samstag schwer verletzt.

Zur Bildergalerie

"Bisher gab es keine Festnahmen", sagte die Polizeisprecherin. Die Ermittler machten zu den Motiven und Hintergründen der Täter zunächst keine Angaben. Die Opfer stammen nach Angaben der Polizei aus Bosnien-Herzegowina.

Der getötete 31-Jährige war noch am Tag des Angriffs obduziert worden. Er hatte Schuss- und Stichverletzungen. Für die anderen Männer im Alter von 36, 44 und 56 Jahren bestand aktuell keine Lebensgefahr.

Etwa 50 Menschen hatten sich nach Polizeiangaben nach der Tat vor dem Krankenhaus versammelt, in dem die Verletzten lagen. Es sei aber friedlich geblieben.

Dutzende Trauernde waren demnach schon nach dem Angriff auch an den Tatort gekommen. Am Sonntag hielten sich anfangs noch einige Menschen vor Ort auf, später war der Tatort im Stadtteil Wedding in West-Berlin weitgehend verlassen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Zulauf für rechte Szene
Foto: Unbekannte Täter haben in Leipzig auf einem Baucontainer die Schriftzüge "No Asyl" und «"OB Jung wir kriegen dich" gesprüht.

Im Windschatten des Flüchtlingszustroms versuchen Rechtsradikale, beunruhigte Bürger für ihre Propaganda zu gewinnen. Viele Regierungschefs, Innenminister und Verfassungsschützer stellen sich auf Zulauf für die Szene ein.

mehr
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.