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Wieder Babyleiche in Berlin gefunden

Todesursache unklar Wieder Babyleiche in Berlin gefunden

Bereits zum dritten Mal innnerhalb von nur vier Monaten wurde in Berlin eine Babyleiche auf der Straße gefunden – diesmal im Bezirk Lichtenberg. Die Todesumstände und das Alter des Säuglings sind bislang noch unklar.

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Die Polizei ermittelt nach einem Babyleichenfund in einem Park in Berlin-Lichtenberg.

Quelle: Paul Zinken/dpa

Berlin. Ein Passant hat eine Babyleiche in einer Grünanlage in Berlin-Lichtenberg gefunden. Wie die Polizei mitteilte, hat der 31-Jährige das tote Kind am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr entdeckt. Er informierte eine Polizeistreife, die zufällig an der Anlage in der Ruschestraße vorbeikam. Ob die Leiche schon länger dort lag, war zunächst unklar. Auch ob es sich um ein Neugeborenes handele, sei noch unbekannt, sagte eine Polizeisprecherin. Eine sofortige Obduktion solle diese Fragen klären.

Die 7. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen, weil ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden könne, sagte die Sprecherin. Beamte sicherten vor Ort Spuren und machten Fotos. Die Anlage wurde abgesperrt und in der Dämmerung ausgeleuchtet. Der Fundort sei auch mit einem unbemannten Flugobjekt aus der Luft untersucht worden, hieß es. Die Grünanlage befindet sich gegenüber des früheren Stasi-Museums und etwa 100 Meter entfernt von einer Flüchtlingsanlage.

Babyleichenfund zuletzt im Januar

Zuletzt war Anfang Januar in Berlin-Neukölln ein toter Säugling gefunden worden. Das Kind lag in einer Babyklappe des Krankenhauses Neukölln. Das tote Mädchen war zu Silvester entdeckt worden. Die Obduktion ergab, dass das 56 Zentimeter große Baby voll entwickelt und lebensfähig war. Die Suche nach der Mutter dauert laut Polizei an.

Ermittelt hat die Polizei dagegen die Mutter eines Säuglings, der im vergangenen November unter einem Laubhaufen in Friedrichshain entdeckt worden war. Altkleidersäcke, die an den Tagen zuvor neben dem Fundort abgestellt worden waren, hatten die Ermittler auf die Spur der 30-Jährigen geführt. Die Frau wurde vernommen, dann aber wegen mangelnder Beweise frei gelassen.

dpa

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