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Schatzsuche endet tödlich

39-jähriger Pole stürzt in Gruft Schatzsuche endet tödlich

Der Traum vom Goldschatz in einer Friedhofsgruft endete für einen 39-jährigen Polen in der Nacht zum Mittwoch tödlich. Er stürzte vier Meter in die Tiefe. Wahrscheinlich hatte er auf einen Fund wie den angeblichen Nazizug gehofft.

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Kein Zutritt: Die Bahnstrecke zwischen Breslau (Wroclaw) und Waldenburg (Walbrzych) in Polen ist abgesperrt. Davon lassen sich Schatzsucher aber nicht aufhalten.

Quelle: dpa

Swiebodzice. Wie der Rundfunksender "Radio Wroclaw" unter Berufung auf die Polizei berichtete, war der Mann zusammen mit zwei anderen Schatzsuchern in der Nacht zu Mittwoch im niederschlesischen Szwiebodzice in eine Gruft auf dem alten deutschen Friedhof eingedrungen. Er kam ums Leben, als er vier Meter tief ins Innere stürzte. Seine Freunde konnten ihm nicht mehr helfen.

Die drei aus Westpolen stammenden Männer waren vermutlich durch Berichte über angebliche Schatzfunde in der Region auf die Idee gekommen, in das Grabmal einzubrechen. Seit Wochen sorgen Berichte über einen deutschen Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg für Schlagzeilen, den zwei Männer in einem Schacht im niederschlesischen Walbrzych entdeckt haben wollen. In Polen wird nun über einen "Goldzug" mit Raubgold der Nationalsozialisten spekuliert.

Seit Jahrzehnten gibt es Gerüchte über Wertsachen, die vor dem Vormarsch der Roten Armee Anfang 1945 in der Bergbauregion versteckt wurden. Nachgewiesen wurde die Existenz des "Goldzuges" bisher nicht.

dpa

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