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"Tötet Merkel": Model bekommt Ärger

Protestbanner bei Modenschau "Tötet Merkel": Model bekommt Ärger

Schlechter Scherz oder politische Provokation? Bei einer Modenschau in Paris hat ein Männermodel auf dem Laufsteg ein Banner mit der Aufschrift „Please kill Angela Merkel - Not“ (etwa: „Bittet tötet Angela Merkel - Nicht“) hochgehalten und sich damit gewaltigen Ärger eingehandelt.

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Bei einer Modenschau in Paris hat ein Männermodel auf dem Laufsteg ein Banner mit der Aufschrift „Please kill Angela Merkel - Not“ (etwa: „Bittet tötet Angela Merkel - Nicht“) hochgehalten.

Quelle: afp

Paris.  „Das war nicht meine Idee, ich habe ihn geschlagen, als er hinter den Laufsteg gekommen ist“ sagte Modedesigner Rick Owens, der am Donnerstag in Paris seine neueste Herrenkollektion vorstellte.

„Er (das Model) ist seit zwölf Jahren meine männliche Muse“, sagte Owens weiter. „Er dachte wohl, er hat das Recht, mitten in der Show so etwas zu machen. Ich bin wütend.“ Auch in einer Stellungnahme distanzierte sich sein Modehaus von der Aktion: Es habe „keinerlei Verantwortung für diesen Protestakt“. Das Model habe „eine persönliche Position zum Ausdruck gebracht, die nicht die Meinung des Hauses widerspiegelt“.

Allerdings sind auch Rick Owens Provokationen nicht fremd. Bei der letzten Fashion Week für Männermode in Paris hatte der US-Modeschöpfer im Januar für Aufsehen gesorgt, als er seine Männermodels mit entblößtem Geschlecht über den Laufsteg laufen ließ.

afp

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