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Torero kämpft mit Kind im Arm

Protestwelle in Spanien Torero kämpft mit Kind im Arm

Spanien: Das Land des Stierkampfes und der Toreros. Aber die Euphorie um die Tradition hat seine Grenzen. Zum Beispiel, wenn ein Torero ein Foto von sich in der Arena veröffentlicht – mit seiner kleinen Tochter im Arm.  

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Ein Star erntet Kritik. "Pauirri" gehört zu den berühmtesten Toreros Spaniens.

Quelle: David Aguilar

Sevilla. Der spanische Torero Francisco Rivera Ordóñez, genannt "Paquirri", hat eine Welle der Empörung ausgelöst mit der Veröffentlichung eines Fotos, das ihn bei einem Stierkampf mit seiner kleinen Tochter auf dem Arm zeigte. In den sozialen Netzwerken warfen viele Nutzer dem 42-jährigen Stierkämpfer ein verantwortungsloses Verhalten vor.

"Carmens Debüt, Stierkämpfer in der fünften Generation. Schon mein Großvater hat mein Vater beim Kampf im Arm getragen, mein Vater mich und ich jetzt meine Tochter", schrieb "Paquirri" bei Instagram. Dafür erntete er wütende Kommentare. "Null verantwortungsbewusst und das seit Generationen", schreibt ein Nutzer. Andere Kommentatoren protestieren gegen den Stierkampf an sich.

Das Amt des Ombudsmanns und Jugendbeauftragten in der südspanischen Region Andalusien kündigte die Einleitung einer Untersuchung an. Paquirri rechtfertigte sich damit, für das fünf Monate alte Mädchen habe nur eine "minimale Gefahr" bestanden. "Es gibt gefährlichere Dinge im Leben", betonte er auf Twitter. Er habe lediglich eine Tradition seiner Familie fortgesetzt.

dpa/abr

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