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Tote bei Roskilde-Festival aus Berlin

Sturz von Schwebebahn Tote bei Roskilde-Festival aus Berlin

Beim dänischen Roskilde-Rockfestival ist eine Berlinerin aus 30 Meter Höhe vom Turm einer Schwebebahn gestürzt und ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben deute aber nichts auf ein Verbrechen hin.

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Von diesem Turm ist die Frau gestürzt.

Quelle: dpa

Rosklide. Die 35-Jährige Berlinerin war am letzten Tag des viertägigen Festivals nackt in einem Fahrstuhl zur Spitze des Turms gefahren, von dem aus man an einem Seil wieder Richtung Boden schweben konnte. Nach den Polizeiangaben stürzte die Frau sich nach Erreichen der Turmspitze in die Tiefe. Sie sei sofort tot gewesen.

„Für uns deutet nichts auf ein Verbrechen hin“, sagte der Polizeisprecher weiter. Über eine möglichen Selbstmord oder den Einfluss von Drogen machte er keine Angaben.

Beim Roskilde-Festival waren in den letzten Jahren jeweils einige tausend Deutsche unter den insgesamt 75.000 Besuchern. Im Jahr 2000 kamen neun junge Männer bei einem Konzert der US-Band Pearl Jam ums Leben. Sie wurden vor der Bühne vor der nachrückenden Menge erdrückt. Unter den Opfern war auch ein junger Polizist aus Hamburg.

Die Veranstalter des Festivals westlich von Kopenhagen teilten mit, dass nach Untersuchungen der zuständigen Behörden keine Sicherheitsvorschriften verletzt worden seien. Alle Benutzer der Schwebebahn hätten je drei Sicherheitskontrollen passieren müssen, ehe sie mit einem Fahrstuhl auf den Turm kommen durften. Dabei seien Besucher unter offensichtlichem Drogeneinfluss abgewiesen worden. Bei dem Sturz der Berlinerin wurde ein weiterer Mensch leicht verletzt.

dpa

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