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Panorama Sogar Tornados sind möglich
Nachrichten Panorama Sogar Tornados sind möglich
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10:40 21.07.2016
Sonne, Regen, Gewitter, Hitze - in den nächsten Tagen dürfte es schwer werden, das passende Outfit zu finden. Quelle: dpa/Archiv
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Offenbach

Schwüle und Gewitter lösen am Donnerstag das schöne Sommerwetter der vergangenen Tage ab. Vereinzelt sind im Tagesverlauf Schauer und Gewitter zu erwarten, die örtlich auch kräftig ausfallen können, wie der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag mitteilte. Gleichzeitig bleibt es sommerlich warm - mitunter sind Temperaturen jenseits der 30 Grad drin.

Tornados wie im Juni?

In der Mitte und im Süden Deutschlands kann es dabei zu Unwettern und Starkregen mit Regen von bis zu 20 Millimetern pro Stunde kommen. Im Tagesverlauf breiten sich die Gewitter nach Osten aus. Die Unwetter können mit Hagel und Sturmböen einhergehen.

Im Norden wird bei wechselnder Bewölkung vielerorts länger die Sonne scheinen, aber auch dort sind Gewitter möglich. Vergleichsweise ruhig ist das Wetter im Nordosten dank der dort noch trockenen Luft.

Aufgrund des Wettermixes aus bodenaher feuchter Luft und deutlich kälterer Luft in größeren Höhen sehen manche Meteorologen auch wieder die Möglichkeit von Tornados. "Vereinzelt" seien schwächere Tornados am Donnerstag und Freitag möglich, heißt es etwa bei Kachelmannwetter.

Explizit wird dabei auch auf den Juni verwiesen, in dem bei einer "ähnlichen" meteorologische Lage viele Tornados in Deutschland gemeldet wurden. Betroffen waren unter anderem  Hamburg sowie Städte und Ortschaften in Ostwestfalen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg sowei Laatzen bei Hannover.

Eine Beruhigung der Wetterlage ist übrigens am Samstag in Sicht. Nass bleibt es vielerorts aber wohl auch am Wochenende.

Schäden in NRW

Bereits am Mittwochabend hatte der Wetterumschwung Nordrhein-Westfalen erfasst und für eine Reihe von Feuerwehreinsätzen vor allem im Ruhrgebiet gesorgt.  In Gelsenkirchen wurden die Einsatzkräfte zu 80 Einsätzen gerufen, weil Bäume umgekippt und Straßen überflutet waren. Verletzt worden sei niemand, teilte die Feuerwehr mit.

Auch in Ennepetal im südlichen Ruhrgebiet mussten die Einsatzkräfte mehrere Bäume von den Straßen entfernen. In Dortmund schlug ein Blitz in den Schornstein eines Mehrfamilienhauses ein. Hausteile wurden 30 Meter weit durch die Luft geschleudert - gebrannt hat es aber nicht.

dpa/RND/zys

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