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Trümmer von vermisster EgyptAir-Maschine gefunden

Flug MS804 Trümmer von vermisster EgyptAir-Maschine gefunden

Am Donnerstag verschwand der EgyptAir-Flug MS804 vom Radar. Jetzt hat das ägyptische Militär Wrackteile der Maschine nördlich der Küstenstadt Alexandria gefunden.

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Das ägyptische Militär hat Medienberichten zufolge Wrackteile der vermissten Egyptair-Maschine gefunden.

Quelle: Thomas Samson/afp

Kairo. Das ägyptische Militär hat nach eigenen Angaben Wrackteile der vermissten Egyptair-Maschine gefunden. Die Teile seien rund 290 Kilometer vor der Küstenstadt Alexandria geortet worden, teilte ein Militärsprecher am Freitag auf Facebook mit. Auch persönliche Gegenstände der Insassen des in der Nacht zum Donnerstag abgestürzten Flugzeugs seien rund 290 Kilometer nördlich von Alexandria im Meer gefunden worden, erklärte die Armee am Freitag.

Nach Angaben aus Griechenland und Ägypten wurden außerdem Teile von Leichen gefunden. "Der Krisenstab Ägyptens hat uns über die Bergung eines Körperteils, eines oder zweier Sitze und einiger Kofferteile informiert", sagte der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos im griechischen Fernsehen (ERT) am Freitag. Derzeit würden die Suchmannschaften gezielt die zwei Flugschreiber der Maschine suchen. Egyptair bestätigte den Fund der Wrackteile bei Twitter. Die Airline drückte den Opfern und ihren Angehörigen ihr Mitgefühl aus.

Satellit enteckt Ölteppich auf dem Mittelmeer

Die Beobachtungssatellit Sentinel-1A hat nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation ESA zudem einen Ölstreifen auf der Oberfläche des Mittelmeers entdeckt. Auf den Satellitenbildern war der etwa zwei Kilometer lange Fleck am Donnerstagnachmittag etwa 40 Kilometer südöstlich der letzten bekannten Ortung des Airbus entdeckt worden. Allerdings sei nicht sicher, dass der Ölstreifen von dem vermissten Flugzeug stammt, hieß es in der Mitteilung der ESA in Paris.

Die Gründe des Absturzes waren weiter unklar. "Wir haben absolut keinen Hinweis auf die Ursache", sagte Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault dem Sender France2. Es würden alle Möglichkeiten geprüft, bisher gebe es keine bevorzugte Hypothese. "Wir wollen die Wahrheit, die ganze Wahrheit", betonte Ayrault. Am Freitag trafen vier Luftfahrtexperten aus Frankreich zu Untersuchungen in Kairo ein, unter ihnen drei Mitarbeiter der französischen Behörde für die Sicherheit der zivilen Luftfahrt. An der Suchaktion im Mittelmeer beteiligten sich auch Griechenland und Frankreich.

Flug MS804 verschwand vom Radar

Flug MS804 von EgyptAir war mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo, als die Maschine in der Nacht zum Donnerstag vom Radar verschwand. Die ägyptische Regierung hält einen Terroranschlag für die wahrscheinlichste Ursache. Die französische Regierung warnte vor voreiligen Schlüssen. In dem Flugzeug saßen neben zahlreichen Ägyptern auch 15 Franzosen und weitere ausländische Passagiere.

dpa/afp

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