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Tui bietet Urlaubern kostenlose Stornierungen an

Nach Anschlag in Tunesien Tui bietet Urlaubern kostenlose Stornierungen an

Zahlreiche Menschen sind bei einem Angriff auf ein tunesisches Tui-Hotel am Freitag ums Leben gekommen. Die Tui bietet Urlaubern, die eine Reise in das Land gebucht haben, nun kostenlose Stornierungen und Umbuchungen an.

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Die Tui bietet nach einem Terroranschlag auf Urlauber in Tunesien kostenlose Stornierungen an.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Hannover. Nach dem Terrorangriff auf ein tunesisches Hotel mit mindestens 37 Toten bietet Tui kostenlose Stornierungen an. Alle Gäste, die bereits gebucht haben, könnten bis einschließlich 15. September gebührenfrei umbuchen oder stornieren, teilte der Reiseveranstalter mit. Für Urlauber, die sich derzeit vor Ort befinden, organisiert die Tui die Abreise. 

Info-Hotline

Tui hat für seine Kunden die Hotline 0511/567 80 00 eingerichtet.

Thomas Cook bietet für alle Tunesien-Reisen mit Abflug bis einschließlich 24. Juli kostenlose Stornierungen und Umbuchungen an. Die DER Touristik bietet die gleichen Bedingungen für Reisen bis einschließlich 10. Juli.

Bei dem Hotel, das Ziel eines Terroranschlags wurde, handelt es sich um das „Imperial Marhaba“ der Riu-Kette in Sousse, das zum Tui-Konzern gehört. Das Unternehmen prüft derzeit, ob deutsche Urlauber unter den Opfern sind. Aktuell befinden sich rund 260 Urlauber des Veranstalters in der Region. Insgesamt befinden sich etwa 3800 Tui-Gäste in Tunesien.     

Das Auswärtige Amt rät in seinem aktualisierten Reisehinweis für Tunesien zu besonders umsichtigem Verhalten. Eine Reisewarnung sprach die Behörde nicht aus. Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat derzeit noch keine weitere Informationen zur Lage vor Ort. 

Im Jahr 2014 reisten 425 648 Deutsche nach Tunesien - etwas weniger als im Jahr 2010 vor dem Arabischen Frühling. Im Revolutionsjahr 2011 waren die Gästezahlen auf 270 632 gefallen. Für das laufende Jahr verzeichnet Tunesien zwischen 1. Januar und 20. Juni einen Rückgang der deutschen Gäste um 20,9 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Erst im März waren bei einem Terrorangriff auf das Bardo-Museum in der Hauptstadt Tunis mehr als 20 Menschen getötet worden.

dpa

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