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U-Boot verfängt sich in Netz von Fischkutter

Ungewöhnlicher Fang U-Boot verfängt sich in Netz von Fischkutter

Da staunte die Besatzung nicht schlecht: Vor der britischen Küste hat ein französischer Fischkutter einen ungewöhnlichen Fang gemacht. Dem Schiff ging ein portugiesisches U-Boot ins Netz.

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Das portugiesische U-Boot "Tridente", hier bei einem Manöver im Atlantik im Oktober 2013.

Quelle: Tiago Petinga

London. Das U-Boot "Tridente" verhedderte sich bei einer gemeinsamen Übung mit der britischen Marine in dem Netz des Fischkutters "Daytona", wie die französische Meerespräfektur am Dienstag mitteilte. "Das U-Boot ist sofort aufgetaucht und hat Kontakt mit dem Fischkutter aufgenommen." Mit britischer Hilfe wurde die "Tridente" schließlich befreit.

Bei dem Vorfall rund 55 Kilometer vor der Südwestspitze Englands wurde nach Angaben der französischen Behörden niemand verletzt, es entstand auch kein Sachschaden. Der Vorfall weckt aber Erinnerungen an ein tödliches Unglück vor der britischen Küste im Jahr 2004: Damals ging der französische Fischkutter "Bugaled Breizh" unter, fünf Seeleute kamen ums Leben.

Die Angehörigen der Opfer halten es für möglich, dass das Boot versehentlich von einem U-Boot in die Tiefe gezogen wurde. In der Gegend fand zum Unglückszeitpunkt ein internationales Militärmanöver statt. Ermittlungen in Frankreich wurden eingestellt. Vor der britischen Justiz ist aber noch ein Verfahren anhängig.

afp/RND

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