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Rassismus-Vorwurf wegen "Zwarte Piet"

UN: Nikolaus-Helfer muss anders aussehen Rassismus-Vorwurf wegen "Zwarte Piet"

In den Niederlanden soll sich die Regierung dafür stark machen, dass der Nikolaus-Helfer Schwarzer Piet von negativen Stereotypen frei ist. Das fordert der UN-Ausschuss zur Antirassismus-Konvention.

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Eine Frau schminkt sich das Gesicht schwarz, um als Schwarzer Piet aufzutreten.

Quelle: dpa/EPA/ROBIN VAN LONKHUIJSEN

Amsterdam. Der Umstand, dass diese Tradition fest verwurzelt ist, dürfe Diskriminierung und negative Stereotypen nicht rechtfertigen, heißt es in dem UN-Dokument, das am Freitag veröffentlicht wurde. Manche Darstellungen des Schwarzen Piet wiesen negative Züge über Menschen afrikanischer Herkunft auf, wird in dem Bericht gerügt. "Von vielen Menschen afrikanischer Herkunft wird dies als ein Überbleibsel von Sklaverei erfahren, was dem Wert und der Selbstachtung von Kindern und Erwachsenen schadet." Der niederländische Regierung müsse deshalb dafür sorgen, dass der Schwarze Piet anders aussieht. Auch müsse garantiert werden, dass sich Gegner dieses Brauchtums frei äußern könnten.

Der "Zwarte Piet" sei keine Staatsangelegenheit, reagierte Ministerpräsident Mark Rutte nach Medienangaben. Man sollte sich vor einem Land hüten, in dem die Regierung festlegt, wie ein Brauchtum auszusehen hat. Dies sei Sache des Volkes und nicht der Politik.

epd

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