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UN sieht Cannabis-Legalisierung skeptisch

Weltdrogenbericht UN sieht Cannabis-Legalisierung skeptisch

Während in Berlin laut über die Legalisierung von Cannabis nachgedacht wird, warnt die UN eindringlich vor den Folgen der Droge. In ihrem heute erschienenen Weltdrogenbericht spricht sie von Hirnschäden.

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Während in Berlin gestern ein Antrag für den ersten Coffeeshop gestellt wurde, sehen die UN die Legalisierung von Canabis skeptisch.

Quelle: dpa

Wien. Was die Legalisierung von Cannabis angeht, sind Experten der UN skeptisch. Es gebe auf dem Markt eine Vielzahl von Cannabis-Produkten, "von denen einige schädlicher erscheinen als ihre Vorgänger". Angesichts von Hinweisen, dass Cannabis-Gebrauch zu Hirnschäden führe, müsse diese Entwicklung sehr genau verfolgt werden, schreiben die Experten in ihrem heute erschienenen Weltdrogenbericht.

Angesicht der aktuellen Diskussion in Deutschland könnte der Bericht wie ein Dämpfer wirken. Derzeit werden in Berlin konkrete Schritte unternommen, um im Stadtteil Kreuzberg legale Drogenabgabestellen einzurichten.

Der UN-Bericht geht detailliert auf Cannabis-Konsum ein, aber auch auf die Zusammenhänge mit den legalen Drogen Alkohol und Nikotin. Wer früh mit Rauchen und Alkohol beginne, neige eher zum Cannabis-Konsum. "Die Vermeidung von Alkohol und Tabak ist relevant für die Vorbeugung gegen Drogen", heißt es in dem Bericht.

Insgesamt sind auf der Welt derzeit 27 Millionen Menschen drogenkrank. Vor allem der Anbau von Mohn zur Produktion von Opium und Heroin hat nach Angaben der Vereinten Nationen ein beispielloses Ausmaß erreicht. In Afghanistan, Laos und Myanmar werde der Mohn inzwischen auf fast 350 000 Hektar angebaut.

dpa

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