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US-Hitzewelle stoppt Flugverkehr
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Regenflut im Nordosten US-Hitzewelle stoppt Flugverkehr

In den USA spielt das Wetter verrückt: Im Westen kochende Hitze - im Osten heftige Überschwemmungen. Es gibt erste Todesopfer.

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In Palms Springs wurden 53,8 Grad Celsius gemessen.

Quelle: dpa

Washington. Eine außergewöhnliche Hitzewelle plagt den Westen der USA. Wetterdienste berichteten am Sonntag von Rekordwerten in mehreren Bundesstaaten von Arizona bis Kalifornien. Bei den Rettungsdiensten gingen viele Notrufe ein. Selbst der Flugverkehr war beeinträchtigt. An der Ostküste das Gegenteil: Schwere Regenfälle sorgten für Notstand in mehreren Bundesstaaten.

 Die brütenden Temperaturen im Westen forderten nach Polizeiangaben wohl ihr erstes Todesopfer. Bei Außenwerten von 46 Grad Celsius erlag in Las Vegas ein Mann einem Herzversagen in seinem unklimatisierten Haus. Helfer berichteten von zahlreichen weiteren Notrufen von Menschen, die körperlich unter dem Brutkastenklima litten.

Sogar Flugzeuge bekamen hitzefrei. Ein Sprecher der Gesellschaft US Airways erklärte US-Medien, dass am Samstag 18 Flüge in Phoenix (Arizona) gestrichen werden mussten, weil die Werte dort mit 48 Grad Celsius die zulässige Starttemperatur für die Maschinen überschritten hätten. Es habe sich aber lediglich um kleinere Flugzeugtypen gehandelt. „Wir bringen alle Fluggäste auf anderen Maschinen unter - keiner muss hier übernachten“, sagte Todd Lehmacher Journalisten. Am Sonntag lief der Flugverkehr dann zunächst wieder normal.

 Im Death Valley, einem der wärmsten Punkte der Erde im Osten Kaliforniens, stiegen die Werte auf rund 53 Grad Celsius. Meteorologen warnten, dass die brütendenden Temperaturen sich bis Mittwoch halten oder gar noch steigen könnten.

 An der Ostküste hingegen richteten heftige Regenfälle schwere Schäden an. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, ganze Regionen standen unter Wasser. Im Bundesstaat New York wurde am Sonntag noch immer eine Frau vermisst, deren Wohnwagen am Freitag von den Fluten weggespült worden war. Rettungskräfte suchten die Gegend am Fluss Mohawk nahe der Ortschaft Albany weiter mit Hubschraubern ab. In mehreren Bundesstaaten herrschte der Notstand.

 Besonders betroffen war der Staat New York, wo innerhalb kürzester Zeit Flüsse über ihre Ufer traten. Gewaltige Wasserströme rissen mit sich, was ihnen im Weg stand. „Die Wassermassen kamen aus dem Nichts und zerstörten die Häuser innerhalb von wenigen Minuten“, sagte Gouverneur Andrew Cuomo Journalisten am Samstag. „Das Schlimmste haben wir jedoch überstanden.“ Hunderte Menschen mussten bis Sonntag weiter in Notunterkünften hausen.

dpa

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