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US-Politiker bekennt sich zu peinlicher Cybersex-Affäre

Anzügliche Bilder verschickt US-Politiker bekennt sich zu peinlicher Cybersex-Affäre

Sex, Lügen und Videoaufnahmen: Der US-Abgeordnete Anthony Weiner hat sich in eine Cybersex-Affäre verstrickt, die er nun öffentlich zugegeben hat. Nach eigenen Angaben hatte der 46-Jährige mit sechs Frauen erotisches Geflüster über Facebook und Twitter ausgetauscht.

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In einer tränenreichen Pressekonferenz gestand Anthony Weiner seine Cybersex-Affäre.

Quelle: dpa

Sex, Lügen und Tränen: Nachdem er ein anzügliches Foto via Twitter an eine junge Frau verschickt hatte, hat der US-Abgeordnete Anthony Weiner sich jetzt in einem tränenreichen Auftritt entschuldigt. „Ich habe gelogen... Ich habe schreckliche Fehler gemacht“, bekannte der 46-jährige Demokrat, der bislang als hoffnungsvoller politischer Aufsteiger galt, in einer Pressekonferenz in New York. Zunächst hatte Weiner tagelang behauptet, er sei Opfer eines Hackers geworden.

Bei dem Bild , das später im Internet gelöscht wurde, handelte es sich laut Medienberichten um Wiener in der Unterhose, angeblich mit erigiertem Penis. „Das Bild ist von mir, und ich habe es verschickt“, sagte Weiner, der sich bei seinem Auftritt mehrfach verschämt Tränen aus den Augen wischte, am Montag (Ortszeit).

Erotisches Geflüster vor der Hochzeit

Alles in allem habe er in den vergangenen Jahren mit sechs Frauen „unangemessene Kommunikation“ via Twitter, Facebook und Internet geführt. Besonders schlimm sei, dass das erotische Geflüster teilweise auch nach seiner Heirat vor gut einem Jahr stattgefunden habe. Er werde aber nicht seinen Abgeordnetensitz aufgeben, auch an Scheidung sei nicht gedacht, versicherte Weiner.

Der Fall schlägt seit Tagen Wellen in den USA. Erst vor kurzem war der ehemalige demokratische Präsidentschaftsbewerber John Edwards angeklagt worden: Er soll im Vorwahlkampf 2008 Spendengelder missbraucht haben, um eine außereheliche Affäre zu vertuschen.

dpa

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