Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
US-Pornostar stirbt mit 31 Jahren

War es eine Überdosis? US-Pornostar stirbt mit 31 Jahren

US-Pornostar Amber Rayne ist im Alter von 31 Jahren gestorben. Die Ursache ist noch unklar, allerdings hat die Gerichtsmedizin einen konkreten Verdacht. Rayne war seit 2005 in der Porno-Branche aktiv. Zuletzt machte sie mit Vergewaltigungsvorwürfen Schlagzeilen.

Voriger Artikel
Prozess um Loveparade-Katastrophe scheitert
Nächster Artikel
Lena schneidet sich die Haare ab

Kurz vor ihrem Tod twitterte Amber Rayne noch und freute sich auf Pizza und Eiscreme.

Quelle: Twitter/Amber Rayne

Los Angeles. Sie machte weltweite Schlagzeilen, als sie ihren Sexfilm-Kollegen James Deen der sexuellen Gewalt beschuldigte. Jetzt starb Amber Rayne mit nur 31 Jahren in ihrem Haus in Los Angeles. Die genaue Todesursache der Pornodarstellerin soll eine Autopsie ergeben. "Wir gehen von einer möglichen Überdosis aus", sagt ein Sprecher der Gerichtsmedizin.

Laut Medienberichten war Amber Rayne nicht allein als sie starb. Ein Freund sei mit ihr zu Hause gewesen. Er habe den Notruf gewählt, nachdem sie zusammengebrochen war. Die Notärzte aber konnten den Berichten zufolge nur noch den Tod feststellen.

Schwere Vorwürfe gegen Deen

Rayne war 2000 mit einer Musical-Produktion aus Detroit nach Los Angeles gekommen. Unter ihrem bürgerlichen Namen Meghan Wren studierte an der Universität von Los Angeles, wo sie einen Bachelor-Abschluss in Theater und Kunstgeschichte erhielt. 2005 stieg sie in die Pornobranche ein und trat in mehr als 500 Filmen auf.

Im Dezember verriet sie in einem Interview, dass sie am Anfang ihrer Karriere von Deen brutal geschlagen wurde und so verletzt wurde, dass sie einen Dreh abbrechen musste. Rayne schwieg jahrelang darüber, bis Deens Ex-Freundin Stoya und sechs weitere Porno-Darstellerinnen sexuelle Gewaltvorwürfe gegen Deen erhoben. Der Beschuldigte hat dies bestritten, Deen zeigte sich "völlig perplex".

Krebserkrankung überstanden

Rayne hatte 2013 verraten, dass sie durch „unzählige Chemotherapien“ Gebaermutterkrebs und Non-Hodgkins-Lymphom besiegt hatte. Gesundheitlich ging es ihr gut. Wenige Stunden vor ihrem Tod Samstagnacht hatte sie getwittert, dass eine Freundin gleich zu ihr kommt, mit der sie Pizza und Eiscreme essen würde. Es war ihr letzter Tweet.

Dirk Sindermann/zys

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.