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Ein Tango mit Barack Obama

Staatsbesuch in Argentinien Ein Tango mit Barack Obama

Staatsbanketts können ruhig und gesetzt vonstatten gehen – nicht jedoch mit den Obamas im Geburtsland des Tango. Dort zeigte Mr. President seine Tanzkünsten. In den USA fanden das nicht alle gut.

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Obama tanzte mit Profitänzerin Mora Godoy zu dem Tangoklassiker "Por una cabeza" (Um einen [Pferde]-Kopf), von Carlos Gardel und Alfredo Le Pera.

Quelle: Argentinisches Präsidialamt /dpa

Buenos Aires. Der US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben bei ihrem Staatsbesuch in Argentinien mit einem Tango Eindruck gemacht. Das US-Präsidentenpaar legte bei einem Staatsbankett mit professionellen Tänzern in Buenos Aires eine flotte Sohle aufs Parkett.

Der Präsident habe ihr gesagt, "dass er keinen Tango tanzen kann", sagte seine Partnerin, die argentinische Profitänzerin Mora Godoy, der argentinischen Zeitung "La Nación".

"Ich sagte zu ihm: 'Folgen Sie mir einfach!'" Obama habe eingewilligt und losgelegt. Und schon bald habe die erfahrene Tänzerin sich seiner Führung hingegeben, sagte Godoy. "Er ist ein sehr guter Tänzer." Die First Lady der USA überzeugte unterdessen den Tänzer José Lugones von ihren Tanzkünsten.

Die Obamas sind auf Staatsbesuch in Argentinien - das Geburtsland des Tangos. Da darf ein Ausflug auf das Tanzparkett nicht fehlen.

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Obama ist derzeit auf Staatsbesuch in Argentinien. Das Abendessen mit Präsident Mauricio Macri fand im Néstor Kirchner Kulturzentrum in der argentinischen Hauptstadt statt.

Aber ausgerechnet aus seinem Heimatland wurden kritische Stimmen laut. Der Fernsehsender CNN berichtete von republikanischen Abgeordneten, die sich über Obamas Reaktion auf die Anschläge von Brüssel empörten. Obama sei kaum auf die Ereignisse in Europa eingegangen, stattdessen hätte der Präsident auf Kuba Baseball gespielt und in Argentinien Tango getanzt.

David Gergen, der bereits die Präsidenten Clinton, Ford und Nixon beraten hat, erklärte die Haltung Obamas. "Der Präsident möchte sich stark zeigen, nach all den Anschlägen in Frankreich, den USA, der Türkei und nun auch in Brüssel. Und das ist die richtige Reaktion. Mehr als Worte möchten die Menschen aber Taten sehen", erklärte der Berater dem Sender CNN.

dpa/abr

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