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„Endeavour“

US-Shuttle dockt an Internationale Raumstation an


Rendezvous im All: Nach knapp zwei Tagen Flug hat die US-Raumfähre „Endeavour“ am Mittwochmorgen ihr Ziel erreicht und an der Internationalen Raumstation ISS angedockt.
Die „Endeavour“ bringt ein neues Modul namens „Tranquility“ (Ruhe) zur ISS

Die „Endeavour“ bringt ein neues Modul namens „Tranquility“ (Ruhe) zur ISS

© dpa

Das Shuttle dockte pünktlich um um 6.06 mitteleuropäischer Zeit an der Internationalen Raumstation ISS an, teilte die US-Weltraumbehörde NASA mit. Viel Zeit zum Verschnaufen haben die sechs Astronauten an Bord des Shuttles nicht. Bereits für die Nacht zum Freitag ist der erste von insgesamt drei Außeneinsätzen im All geplant. Es ist die fünftletzte Reise eines Shuttles insgesamt, dann mottet die NASA die legendären Raumfähren endgültig ein.

Die „Endeavour“ bringt ein neues Modul namens „Tranquility“ (Ruhe) zur ISS. Es hat eine Aussichtskuppel mit sieben Fenstern, bietet den Langzeitbewohnern zusätzlichen Platz und verfügt über hochmoderne Systeme zur Aufbereitung von Wasser und zur Herstellung von Sauerstoff. Beim ersten Ausstieg beginnen die Astronauten Robert Behnken und Nicholas Patrick mit der Installation des Moduls. Der Außeneinsatz soll rund sechseinhalb Stunden dauern. Sind die Arbeiten an „Tranquility“ abgeschlossen, ist die Raumstation zu etwa 90 Prozent komplett.

Die Kuppel ist eineinhalb Meter lang, misst drei Meter im Durchmesser und wiegt fast zwei Tonnen. Fensterläden sollen das Spezialglas vor Meteoriteneinschlägen schützen, wenn niemand die Kuppel nutzt. Die „Endeavour“ soll nach bisherigen Plänen am Sonntagmorgen gegen 4.00 Uhr MEZ zur Erde zurückkehren.

Kurz vor dem Andock-Mannöver machte die ISS-Besatzung am Mittwoch Fotos der „Endeavour“. Spezialisten werten die Bilder mit Blick auf mögliche Schäden aus. Auf der Raumstation haben derzeit zwei US- Amerikaner, zwei russische Kosmonauten sowie ein japanischer Astronaut Dienst.

dpa

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