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Uli Hoeneß wird vorzeitig aus Haft entlassen

Ende Februar Uli Hoeneß wird vorzeitig aus Haft entlassen

Der ehemalige FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Die restliche Strafe werde zum 29. Februar 2016 ausgesetzt, teilte das Landgericht Augsburg am Montag mit und bestätigte damit einen Bericht der "Sport Bild".

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Der ehemalige FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß wird vorzeitig aus der Haft entlassen.

Quelle: Andreas Gebert/dpa

München/Augsburg. Uli Hoeneß ist ab 29. Februar nach 637 Tagen Gefängnis wieder ein freier Mann - zumindest auf Bewährung. Die 1. auswärtige Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Augsburg mit Sitz in Landsberg/Lech hat am Montag dem Antrag des 64-Jährigen stattgegeben, die restliche Strafe zum Halbstrafenzeitpunkt auszusetzen.

"Die Kammer hat nach Anhörung des Verurteilten entschieden, dass die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen", teilte das Gericht mit. Die Bewährungszeit wurde auf drei Jahre festgesetzt.

Steuerhinterziehung in Millionenhöhe

Der frühere Präsident von Bayern München war wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Am 2. Juni 2014 hatte er seine Haftstrafe angetreten. Seit Beginn 2015 arbeitet Hoeneß als Freigänger in der Nachwuchs-Abteilung des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Fünf Nächte in der Woche muss er derzeit noch im Freigängerhaus in Rothenfeld verbringen. Dorthin war er von der Justizvollzugsanstalt Landsberg/Lech verlegt worden.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß wurde vom Landgericht München II wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Fall Hoeneß in der Chronologie.

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Nach dem Strafgesetzbuch können Häftlinge unter bestimmten Voraussetzungen bereits nach Verbüßung der halben Strafe entlassen werden. Bedingung ist, dass der Verurteilte Ersttäter ist und die Gesamtwürdigung von Tat, Persönlichkeit des Verurteilten und Entwicklung während des Strafvollzugs ergeben, dass besondere Umstände vorliegen. Dies sah das Gericht nun als gegeben an.

dpa/afp

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