Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Unwetter setzt Norddeutschland unter Wasser
Nachrichten Panorama Unwetter setzt Norddeutschland unter Wasser
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:54 24.07.2011
Heftige Unwetter haben im Norden Deutschlands am Wochenende zu überschwemmten Straßen geführt. Quelle: dpa
Anzeige

Heftige Unwetter haben im Norden Deutschlands am Wochenende zu überschwemmten Straßen und zahlreichen Konzertabsagen geführt. In und um Greifswald stand das Wasser zum Teil mehr als einen Meter hoch auf den Straßen. In Sachsen gaben Hochwasserexperten dagegen wieder Entwarnung. Prominentester Fall unter den abgesagten Konzerten war das für das Wochenende geplante "Searock"-Festival, für das über 11 000 Karten verkauft worden waren. "Wir sind untröstlich, aufgrund der extremen Wettersituation das komplette Festival absagen zu müssen!", erklärten die "Searock"-Veranstalter in Bad Doberan am Freitag auf ihrer Webseite. "Seit 30 Stunden Starkregen und Sturmböen bis zu einer Stärke von 9 machen eine Durchführung jedoch unmöglich!"

Auch die Travemünder Woche war betroffen. Beim Auftakt der Regatta am Samstag gingen nur 30 von 41 Teams mit ihren Booten an den Start - heftige Windböen bescherten sehr "anspruchsvolle Bedingungen". In Eutin fiel die Premiere der Märchenoper "Hänsel und Gretel" am Freitagabend aus. Beim ersten "Baltic Open Air" in Schleswig trotzten mehrere Tausend Zuschauer Dauerregen, Schlamm und niedrigen Temperaturen und erfreuten sich an weltbekannten Stars wie Joe Cocker und Uriah Heep. Auf Rügen ließ sich der Seeräuber Klaus Störtebeker bei den "Störtebeker Festspielen" nicht vom Spielen abhalten.

In Greifswald waren die Hilfskräfte im Dauereinsatz. Schwere Regenfälle hatten Umgehungsstraßen und Unterführungen rund um die Stadt teilweise mehr als einen Meter hoch überflutet. Greifswald liegt in einer Senke. "Alles läuft über. Wir wissen gar nicht, wo wir das Wasser noch hinpumpen sollen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Samstagmorgen. Am Sonntag besserte sich die Lage. Auch in Sachsen kehrte nach Tagen mit Dauerregen, Sturm und anschwellenden Flüssen wieder Ruhe ein. "Hochwasser ist kein Thema mehr", sagte die Hydrologin Petra Walther vom sächsischen Hochwasserzentrum am Sonntag. "In der Lausitzer Neiße bei Görlitz fällt das Wasser ganz langsam."

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es sind herzzerreißende Szenen, die sich am Sonntag im Osloer Dom abspielen: Bei einem Gottesdienst versuchen die Menschen Halt zu finden, doch am Ende obsiegt die Trauer und die Frage nach dem Warum.

24.07.2011

Nach dem plötzlichen Tod der Sängerin Amy Winehouse hat die Polizei die Suche nach den Ursachen vorangetrieben. Die Leiche der 27-Jährigen soll noch am Sonntag obduziert werden, um Spekulationen um die Todesursache zu beenden.

24.07.2011

In Ostchina ist die Zahl der Toten nach dem Zugunglück auf 35 gestiegen, etwa 210 Passagiere wurden verletzt. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge waren am Sonnabend mit mehr als 1400 Insassen in einem Gewitter in der Provinz Zhejiang aufeinandergeprallt.

24.07.2011
Anzeige