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Panorama Urlauberin stirbt bei Badeunfall, Taucher verunglückt tödlich
Nachrichten Panorama Urlauberin stirbt bei Badeunfall, Taucher verunglückt tödlich
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12:01 05.07.2018
Zwei Menschen sind bei Unglücksfällen in Gewässern gestorben. Quelle: dpa
Mönkebude/Willingen

Eine 70-Jährige ist bei einem Badeunfall in Mönkebude (Kreis Vorpommern-Greifswald) tödlich verunglückt. Ein 66-Jähriger starb beim Tauchen in Nordhessen.

Bei dem Badeunfall in Mönkebude hatten Helfer die Frau zwar noch bewusstlos aus dem Wasser des Stettiner Haffs gezogen, wie die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Die Wiederbelebung der Urlauberin aus Sachsen-Anhalt blieb aber erfolglos.

Verstorbener Taucher galt als erfahren

Der Taucher war gemeinsam mit einem 51 Jahre alten Mann in der Schiefergrube Christine in Willingen unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Bei einem Dekompressionsstopp sei dem jüngeren Taucher aufgefallen, dass sein Begleiter fehlt. Er fand ihn in später bewusstlos in sechs Metern Tiefe und brachte ihn an die Oberfläche. Trotz Wiederbelebung starb der 66-Jährige später im Krankenhaus. Warum der Mann beim Tauchen das Bewusstsein verlor, war zunächst unklar.

Es habe sich um erfahrene Taucher gehandelt, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Tauchen in dem Bergwerk sei nur mit entsprechender Ausbildung möglich. Ob der Tote obduziert wird, stand noch nicht fest. 2016 gab es schon einmal einen Todesfall in der Schiefergrube. Damals starb ein 49-Jähriger bei einem Tauchunfall.

Von RND/dpa