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Das sind die besten Kaffeekapsel-Alternativen

Zum Nachfüllen Das sind die besten Kaffeekapsel-Alternativen

Kaffeekapseln aus Aluminium sind nicht nur teuer, sondern hinterlassen auch riesige Müllberge. Das Nachhaltigkeitsportal Utopia hat wiederverwendbare Alternativen getestet.

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Das Nachhalitgkeitsportal Utopia hat wiederverwendbare Kaffeekapsel-Alternativen getestet.

Quelle: David Ebener/dpa

Hannover. Kapselkaffee ist nicht nur teuer – zwischen 35 und 42 Cent müssen Kaffeetrinker für den in Aluminium verpackten Kaffee berappen – er ist auch verantwortlich für tonnenweise Aluminiummüll. Doch weder ein Kilopreis von bis zu 80 Euro – zum Vergleich: Fair gehandelten Bio-Kaffee gibt es schon für knapp 20 Euro pro Kilo – noch der Wegwerf-Charakter können den Wachstum der bunten Kaffee-Verpackung offenbar aufhalten.

Das Nachhaltigkeitsportal Utopia plädiert aufgrund der ungebrochnenen Beliebtheit der praktischen Kaffee-Variante für wiederverwendbare Kapsel-Alternativen und hat vier Modelle getestet. Aber wie sinnvoll sind die Mehrweg-Modelle? Mit den Kapsel-Alternativen spare man langfristig nicht nur Bares, sondern verursache auch "14-mal weniger Verpackungsabfall", sagt Philipp Sommer von der Deutschen Umwelthilfe.

"Mycoffeestar"

Favorit der Tester ist das Modell "Mycoffeestar" der gleichnamigen Schweizer Firma. Sie brachte vor vier Jahren die erste wiederbefüllbare Schraub-Alternative zu Nespresso auf den Markt. Sie besteht vollständig aus Edelstahl. Das macht sie zum Testsieger: besonders robust und langlebig gebaut, lautet das Urteil der der Tester. Der Geschmack sei "dünner als bei echten Kapseln, aber in Ordnung".

Geschmack lässt zu wünschen übrig

Grundsätzlich stellten die Tester bei allen Modellen fest, dass keine der wiederverwendbaren Kapseln den intensiven Geschmack des Originals auf Anhieb habe erreichen können. Es fehle schlichtweg an Erfahrung. Ein weiterer Nachteil: Die meisten Hersteller übernehmen bei der Benutzung von Fremdkapseln keine Gewährleistung. Der Kapselaustausch erfolgt also auf eigene Verantwortung.

"Mister Barista"

Auf den zweiten Platz schaffte es "Mister Barista". Die Edelstahlkapsel, die Verwender mit einem Deckel und einem Gummi verschließen, konnte im Test vor allem mit geringen Anschaffungskosten punkten: 15 Euro kostet die Kaffeekapsel, die sowohl normalen Kaffee als auch Espresso verarbeitet.

"Coffeeduck"

Eine Alternative aus Plastik bietet das niederländische Modell "Coffeeduck". Das Material gab den Testern Anlass zu Kritik: es sei nicht so lange haltbar wie etwa die Edelstahl-Modelle. Außerdem habe das Verbrauchermagazin Ökotest "darin 2013 PAK-Rückstände" gefunden. Ein klarer Vorteil dieses Modells war allerdings das Endergebnis: "Der Geschmack erscheint uns hier als am kräftigsten", resümierten die Tester.

"Sealpod"

Das System aus Taiwan tarnt sich zwar als umweltfreundliche Alternative, ist aber in der Realität auch nur ein Wegwerfsystem. Die wiederverwendbare Edelstahlkapsel wird mit einer Einweg-Folie aus Metall verschlossen. Immerhin produziere es immer noch deutlich weniger Abfälle als die Nespresso-Kapseln aus Aluminium, heißt es bei Utopia. Geld könne man mit dieser Alternative trotzdem sparen.

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