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Vater quält, missbraucht und erschlägt Säugling

Lebenslange Haft Vater quält, missbraucht und erschlägt Säugling

Aus Eifersucht hat ein Vater seinen 19 Tage alten Sohn gequält, missbraucht und erschlagen haben. Vor Gericht bekommt der 26-Jährige nun die Quittung für unfassbare Tat: Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Mutter des Kindes bekommt ein deutlich milderers Urteil.

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Verurteilt zu lebenslanger Haft: Der 26-Jährige vor dem Landgericht in Mönchengladbach.

Quelle: dpa

Mönchengladbach. Stundenlang hat ein Vater seinen 19 Tage alten Sohn gequält, missbraucht und schließlich ermordet - am Dienstag verteilte ihn das Landgericht Mönchengladbach zu lebenslanger Haft. Die Richter stellten außerdem die besondere Schwere der Schuld des 26-Jährigen fest. Damit kann er nach 15 Jahren keinen Antrag auf frühzeitige Haftentlassung stellen. Der Mann wurde wegen Mordes, Misshandlung von Schutzbefohlenen und schwerem sexuellem Missbrauch schuldig gesprochen.

Die 25 Jahre alte Mutter des Säuglings verurteilten die Richter wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen zu zwei Jahren auf Bewährung. Das Gericht blieb damit deutlich unter der Strafforderung der Anklage. Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre und sechs Monate Haft wegen Totschlags durch Unterlassen beantragt.

Motiv für die grausame Tat waren nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Frust und Eifersucht des Vaters. Er habe das Baby nach der Rückkehr von Frau und Säugling aus der Klinik wiederholt misshandelt.

dpa

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