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Venedig will weniger Touristen am Markusplatz

Neuer Bürgermeister will spezielles Buchungssystem einführen Venedig will weniger Touristen am Markusplatz

Die Stadt Venedig will die Zahl der Touristen an Attraktionen wie dem Markusplatz einschränken. "Wir wollen den Druck von manchen Gegenden im historischen Zentrum nehmen", sagte der neue Bürgermeister Luigi Brugnaro.

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Das Luxus-Kreuzfahrtschiff "MSC Divina" vor dem weltberühmten Markusplatz in Venedig.

Quelle: Andrea Merola

Venedig. Erwägt werde ein spezielles Buchungssystem; eine Studie sei dazu in Auftrag gegeben worden. So sollten Einheimische, Pendler oder Hotelgäste unter bestimmten Bedingungen uneingeschränkten Zutritt haben. Dagegen müssten Tagestouristen vorher einen Besuch buchen. So könne ihre Zahl limitiert werden. Unklar ist, ob Eintritt bezahlt werden soll.

Brugnaro plant zudem, dass Einwohner Priorität beim Betreten der typischen Wasserbusse haben. "Mein Ziel ist es, Venedig ein bisschen normaler zu machen." Das Alltagsleben solle wieder in die Stadt zurückkehren. Nach seinen Angaben kommen pro Jahr rund 20 Millionen Besucher in die Unesco-Welterbestadt. Allerdings ist die Zahl registrierter Besucher, die auch in der Lagunenstadt übernachten, weit geringer.

Auch die Balearen erwägen ein Touristenlimit. Vor allem in den Sommermonaten sei die Aufnahmekapazität der spanischen Inselgruppe, zu der Mallorca gehört, völlig erschöpft, hieß es kürzlich von der neuen linken Regierung der Balearen.

dpa

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