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Verfahren gegen „El Chapo“ bleibt in New York

Drogenboss Verfahren gegen „El Chapo“ bleibt in New York

Joaquín „El Chapo“ Guzmán galt als einer der mächtigsten Drogenbosse – nun hat er sich vor einem New Yorker Gericht zu verantworten. Seine Anwälte hatten zuvor dessen Auslieferung nach New York für unrechtmäßig erklärt, scheiterten jedoch mit ihrem Gesuch.

Der frühere Chef des Sinaloa-Kartells: Joaquín „El Chapo“ Guzmán.

Quelle: AP

New York. Die Anwälte von Guzmán hatten verlangt, die Anklage fallenzulassen. Dagegen berief sich der zuständige Richter am Bundesgericht in Brooklyn, Brian Cogan, jetzt auf die Entscheidung eines New Yorker Berufungsgerichtes von diesem Jahr, wonach international ausgelieferte Angeklagte kein Recht auf Sondervereinbarungen haben.

Guzmáns Anwälte hatten ihren Antrag damit begründet, dass der Drogenboss von der mexikanischen Regierung unter der Bedingung an die USA übergeben worden war, ihn in Texas oder Kalifornien vor Gericht zu stellen. Nun jedoch dürfte der Prozess gegen den früheren Chef des Sinaloa-Kartells wie geplant im April 2018 im New Yorker Justizdistrikt Brooklyn beginnen. New Yorker Richter hatten zuvor schon sehr harte Strafen gegen Drogen-Kriminelle verhängt.

Laut Staatsanwaltschaft schuf Guzmán in den USA ein komplexes Netzwerk, um heimlich mit Mitgliedern seines stetig wachsenden Drogen-Imperiums zu kommunizieren. Die illegalen Waren habe er über Verteilungsnetze in den Bundesstaaten New York, New Jersey, Georgia, Illinois, Texas und Kalifornien an Drogendealer gebracht.

Von humml

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