Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Verirrter Pinguin soll allein zurück in die Antarktis schwimmen
Nachrichten Panorama Verirrter Pinguin soll allein zurück in die Antarktis schwimmen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:23 29.06.2011
Pinguin „Happy Feet“ hat sich aus der Antarktis nach Neuseeland verirrt. Quelle: dpa
Anzeige
Wellington

„Wir bringen ihn nicht in die Antarktis zurück, weil Kaiserpinguine im Alter wie dieser normalerweise um diese Jahreszeit weiter nördlich auf dem Packeis sind oder im offenen Meer schwimmen“, sagte der Sprecher der Tier- und Umweltschutzbehörde, Peter Simpson.

„Happy Feet“ erholt sich im Zoo von Wellington von mehreren Magenspülungen. Es ging ihm den Umständen entsprechend gut, teilte der Zoo mit. Der Pinguin hatte nach seiner Ankunft an einem Strand der Nordinsel vor gut einer Woche Sand gefuttert, der ihm schwer im Magen lag. Röntgenbilder zeigten, dass er immer noch Sand und Stöckchen im Bauch hat, die hoffentlich natürlich abgingen, sagte Zoosprecherin Kate Baker. Das Tier muss mindestens 3000 Kilometer geschwommen sein. Der letzte Pinguin wurde in Neuseeland 1967 gesichtet.

Ein Millionär hatte angeboten, „Happy Feet“ eine „Kabine“ auf einem russischen Eisbrecher zu buchen, der im Februar in die Antarktis fährt. Die Experten wollen ihn aber nicht zurückbringen. Er könnte sich auf der Reise Krankheiten einfangen, mit denen er seine Artgenossen gefährden würde.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit einer Schere erstach eine Polizistin ihr neugeborenes Baby. Von der Schwangerschaft wusste niemand - auch ihr Verlobter nicht. Die junge Frau wollte ihn nicht verlieren und sah deshalb keinen Ausweg. Wegen Totschlags muss sie jetzt viereinhalb Jahre in Haft.

29.06.2011

Im Fall des gewaltsamen Todes der siebenjährigen Mary-Jane aus Zella-Mehlis sucht die Polizei nach einer Wandergruppe. Sie soll aus sieben oder acht Personen bestehen, die sich am vergangenen Freitag zwischen 19.30 und 20.00 Uhr in dem Waldgebiet aufgehalten haben, in dem später die Leiche des Kindes gefunden wurde, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte.

29.06.2011

Die Deutsche Bahn hat ein neues Problem: Wegen Kabeldiebstählen fallen Züge aus. Sie stehlen Stahlseile, Kabelrollen, Kabelreste, Oberleitungen, Verankerungen für Oberleitungsmasten und vereinzelt auch Schienen. Ihre Beute besteht aus Kupfer, Messing, Aluminium oder Stahl und findet sich – manchmal nahezu ungesichert – in Lagerhallen und an Baustellen.

28.06.2011
Anzeige