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Wenn das Kind den falschen Vornamen trägt

Umfrage in Großbritannien Wenn das Kind den falschen Vornamen trägt

Die Wahl des richtigen Vornamens für ihr Kind machen manche Eltern zur Herkules-Aufgabe - die trotzdem manchmal schief geht. Eine Umfrage in Großbritannien liefert verblüffende Ergebnisse: Jede fünfte britische Mutter bedauert demnach die Namenswahl für ihr Kind.

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Jede dritte Mutter, die mit dem Vornamen des Kindes unzufrieden war, hat laut der Umfrage übrigens erwogen, diesen zu ändern.

Quelle: dpa

Hannover/London. Jede fünfte Mutter in Großbritannien bedauert im Nachhinein die Namenswahl für ihr Kind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, über die der "Guardian" berichtet. Von den mehr als 1200 befragten Müttern gaben 245 Frauen an, dass sie den Namen ihres Kindes bereuen. Konkret sind das die Vornamen Charlotte, Amelia, Anne, Daniel, Jacob, James und Thomas.

Die Begründungen sind höchst unterschiedlich: Mehrere Mütter verweisen auf ihre Kinder, die den Namen nicht aussprechen könnten oder der ihnen einfach nicht gefallen würde. Am häufigsten wird auf die Popularität des Namens verwiesen. Jede vierte Mutter ärgert sich demnach darüber, dass der Name ihres Kindes weit verbreitet ist.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat ihre Liste der beliebtesten Vornamen für das Jahr 2015 vorgelegt. Die Auswertung gilt als aufwändigste und seriöseste Erhebung. Welche Namen am beliebtesten sind, finden Sie in unserer Fotostrecke.

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Andere ärgern sich über die Verbindungen, die mit dem Namen gezogen werden. So etwa eine Mutter, die ihr Kind "Elsa" genannt hatte - und dabei nicht an den Hype um die Disney-Verfilmung "Eiskönigin" und deren gleichnamige Hauptfigur "Elsa" gedacht hat. Eine andere Mutter gab an, dass ihr Kind wie eine Terrorgruppe heißt - die sich erst nach der Geburt gegründet hatte.

Namens-Zweifel schon vor der Geburt

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt des Bedauerns: In der Umfrage gaben 12 Prozent der Mütter an, sie hätten „schon immer gewusst, dass dieser Name die falsche Wahl war“.  Mehr als die Hälfte der Frauen ärgerten sich demnach innerhalb der ersten sechs Lebenswochen des Babys über den gewählten Vornamen. Knapp ein Viertel bereute den Vornamen, wenn das Kind in den Kindergarten oder in die Schule kam.

Jede dritte Mutter, die mit dem Vornamen des Kindes unzufrieden war, hat laut der Umfrage übrigens erwogen, diesen zu ändern. Sechs Prozent haben dies tatsächlich getan.

Ben, Anna oder Fabian? Laaaaaangweilig. Auch bei der Namensgebung ihrer Kinder setzen viele Prominente lieber auf Ausgefallenes. Man ist ja schließlich Künstler - oder so etwas ähnliches. Hier eine Auswahl der schrägsten Vornamen der Promi-Kinder.

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RND/zys

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