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Vogel legt Bahnstrecke lahm

Zwischen Wiesbaden und Mainz Vogel legt Bahnstrecke lahm

Verspätungen, Umleitungen, Sperrungen – Für Verkehrschaos bei der Deutschen Bahn hat am Dienstagabend ein Vogel gesorgt. Etwa 160 Fahrgäste steckten mehr als eine Stunde in einem Zug bei Wiesbaden fest.

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Ein Vogel hat den Bahnverkehr zwischen Mainz und Wiesbaden über Stunden lahm gelegt. (Symbolbild)

Quelle: Lukas Schulze/dpa

Mainz/Wiesbaden. Ein Vogel hat den Bahnverkehr zwischen Mainz und Wiesbaden über Stunden lahm gelegt. Das Tier war am Dienstagabend gegen die Oberleitung geflogen und hatte einen Kurzschluss verursacht. Der Kurzschluss habe einen Spannungsabfall an der Oberleitung verursacht, sagte ein Bahnsprecherin. Eine Regionalbahn habe die Leitung dann heruntergerissen. Rund 160 Fahrgäste steckten bei Wiesbaden etwa eineinhalb Stunden in der Regionalbahn fest.

Nachdem die Leitung, die auf dem Zug lag, von Experten geerdet worden war, konnten die Fahrgäste die Waggons verlassen. Sie stiegen nach Auskunft eines Sprechers der Bundespolizei über Leitern aus und mussten rund 50 Meter zu Bussen laufen, die sie zum Hauptbahnhof Mainz brachten.

Kaiserbrücke musste geperrt werden

Die Verbindung zwischen Mainz und Wiesbaden, die Kaiserbrücke über den Rhein, musste gesperrt werden, da auf dem anderen Gleis laut Bahn ein Güterzug festsaß. Sowohl im S-Bahn-Verkehr als auch im Regionalverkehr kam es zu Verzögerungen, Züge mussten umgeleitet werden. Betroffen waren vor allem die S 8 sowie die Bahn-Verbindung zwischen Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Aschaffenburg.

Zwischen den beiden Landeshauptstädten wurde ein Bus-Ersatzverkehr eingerichtet. Bereits in der Nacht fuhren auf einem Gleis wieder Züge, wie die Bahn mitteilte. Die zweite Spur war am Mittwochmorgen ab 7.18 Uhr wieder befahrbar. Der Bahnverkehr normalisierte sich im Lauf des Vormittags.

dpa

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