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Vogelkot bringt Römer ins Rutschen

Stare verursachen Verkehrschaos Vogelkot bringt Römer ins Rutschen

Wenn die Römer zur Zeit den Regenschirm aufspannen, dann liegt das meist nicht am Wetter. Denn über der ewigen Stadt scheint momentan fast jeden Tag die Sonne. Statt Wassers "regnet" es aber vor allem entlang des Tibers massenweise Vogelkot. Schuld sind Millionen von Staren, die Rom in der Weihnachtszeit in Beschlag genommen haben.

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Arbeiter reinigen die Straßen in Rom. 

Quelle: dpa

Rom. Am Himmel beeindrucken sie mit kühnen Flugformationen, doch dann lassen sie sich auf den Bäumen nieder - um sich zu entleeren. Das gibt unschöne Flecken auf Jacken, Mänteln, und zu lange parkende Autos werden bis zur Unkenntlichkeit eingekleistert.

Die Massen an Exkrementen werden aber auch zum Verkehrsproblem. Als es am Donnerstagfrüh ausnahmsweise mal ein paar Tropfen regnete, wurde die Lage kritisch. Entlang des Tibers wurden die eingekoteten Straßen so glitschig, dass ein Abschnitt der Lungotevere-Uferstraßen auf beiden Seiten des Flusses zeitweilig gesperrt werden musste. Ein Verkehrschaos in der Altstadt am letzten Einkaufstag vor Weihnachten war die Folge.

Die Behörden in Rom versuchen seit Wochen recht erfolglos, der Starenplage Herr zu werden. Unter anderem werden Megafone eingesetzt, die Raubvogelschreie imitieren sollen. Echte Raubvögel gibt es kaum, so dass die Stare einen idealen Lebensraum in der diesen Winter auch überdurchschnittlich warmen Stadt finden. 

dpa

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