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Maler schickt Flaschenpost zu Malerin

Von New York an die französische Atlantikküste Maler schickt Flaschenpost zu Malerin

5700 Kilometer über den Atlantik: Eine in den USA von einem Maler ins Meer geworfene Flaschenpost hat nach gut zweieinhalb Jahren Frankreich erreicht, wo sie wiederum von einer Malerin gefunden wurde.

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Empfänger unbekannt: Immer wieder werden an sämtlichen Stränden der Welt briefe in Flaschen angespült - oftmals erst nach jahrelanger Reise.

Quelle: Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)

La Tremblade. Der US-Bürger George Boorujy hatte die Flaschenpost im Oktober 2013 in der Bucht von New York in den Atlantik geschleudert, wie die französische Regionalzeitung "Sud Ouest" berichtete. In der Flasche befanden sich die Zeichnung eines Kormorans und ein Brief.

In dem Brief hatte der Künstler und Tierschützer sicherheitshalber seine E-Mail-Adresse angegeben - schließlich sei eine Antwort per Flaschenpost ja doch eine "sehr ineffiziente" Methode der Kommunikation, scherzte er in dem Brief an die noch unbekannten Finder. Vergangene Woche, zweieinhalb Jahre später, war es dann soweit. 5700 Kilometer weit entfernt fand die französische Malerin Brigitte Barthelemy die Flaschenpost, als sie mit ihrem Ehemann Alain und ihrem Hund Elton am Strand von La Tremblade spazieren ging. Sie war begeistert, darin die perfekt erhaltene Zeichnung eines Kollegen zu finden.

Über seine E-Mail-Adresse setzte sich Barthelemy dann mit Boorujy in Verbindung. "Als ich die E-Mail von Alain und Brigitte bekam, war ich so erstaunt und verrückt vor Aufregung", zitierte das Blatt den US-Künstler. Die Tatsache, dass Brigitte auch eine Malerin sei, sei "außerordentlich". Er hoffe, dass die Geschichte seiner Flaschenpost die Aufmerksamkeit für den Schutz von Wildvögeln erhöhe, sagte der Zeichner.

afp

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