Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Germanwings-Absturz: Weitere Überreste entdeckt

Fast ein Jahr nach Katastrophe Germanwings-Absturz: Weitere Überreste entdeckt

Fast ein Jahr nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen wurden weitere Leichenteile entdeckt. Die menschlichen Überreste wurden im Zuge von abschließenden Arbeiten an der Absturzstelle gefunden.

Voriger Artikel
Eltern vergessen Kinder auf dem Bahnsteig
Nächster Artikel
Massenmörder Breivik verklagt Norwegen

Beim Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen am 24. März 2015 kamen alle 150 Menschen an Bord ums Leben.

Le Vernet. In einem Gemeinschaftsgrab im französischen Le Vernet sollen weitere Leichenteile von Opfern der Germanwings-Katastrophe vor fast einem Jahr beigesetzt werden. Die sterblichen Überreste seien im Zuge der abschließenden Arbeiten an der Absturzstelle geborgen wurden, teilte der Germanwings-Mutterkonzern Lufthansa den Angehörigen am Montag mit. Nach dem der dpa vorliegenden Schreiben soll die Nachbestattung am Donnerstag erfolgen.

Insgesamt handele es sich "um einige wenige menschliche Überreste, die nach ihrer Bergung von der Gendarmerie Digne-les-Bains entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in Gewahrsam genommen wurden", heißt es in der Benachrichtigung.

Mehrere Gedenkfeiern geplant

Die Freigabe für die Bestattung sei vor wenigen Tagen erteilt worden. An der Zeremonie teilnehmen sollen der Pater der Kirchengemeinde Seyne-les-Alpes, Jean Lumbala Marin, sowie der Bürgermeister von Le Vernet, François Balique.

Bereits im Juli wurden auf dem Friedhof des Ortes mit rund 130 Einwohnern die sterblichen Überreste beigesetzt, die sich nicht mehr einzelnen Opfern zuordnen ließen. Lufthansa kündigte an, die Angehörigen hätten am 24. März die Möglichkeit, Abschied zu nehmen.

Am Jahrestag des Unglücks sind Gedenkfeiern in Le Vernet, das der Absturzstelle am nächsten ist, sowie der für den Unglücksort zuständigen Gemeinde Prads-Haute-Bléone vorgesehen. Am Vortag plant die Lufthansa für die Angehörigen eine Veranstaltung in Marseille.

Der Germanwings-Copilot Andreas Lubitz hat nach Überzeugung der Ermittler den Airbus A320 am 24. März 2015 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf absichtlich zum Absturz gebracht, als er allein im Cockpit war. Alle 150 Menschen an Bord starben in den französischen Alpen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.