Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Viele Verletzte bei Unwetter

Gewitter im Nordosten Viele Verletzte bei Unwetter

Meteorologen zufolge bleibt es weiter ungemütlich: Am Sonntag ist deutschlandweit mit Unwettern zu rechnen, ab Montag hauptsächlich im Nordosten. Ein Blitzeinschlag auf einem Fußballplatz hat dramatische Folgen.

Voriger Artikel
Mindestens 700 Migranten im Mittelmeer umgekommen
Nächster Artikel
Blitzeinschlag auf Fußballfeld verletzt viele Kinder

Ein heftiges Unwetter mit bis zu 3 Zentimeter großen Hagelkörners war über Chemnitz niedergegangen.

Quelle: dpa

Berlin . Starke Gewitter haben am Wochenende in einigen Regionen Deutschlands erhebliche Schäden angerichtet. Allein durch einen Blitzeinschlag nach Abpfiff eines Jugend-Fußballspiels im rheinland-pfälzischen Hoppstädten wurden nach neuen Polizeiangaben 33 Menschen teils schwer verletzt, darunter 29 Kinder. Während die Nacht zu Sonntag ruhig verlief, ist tagsüber laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wiederholt mit starken Gewittern in fast allen Landesteilen zu rechnen.

Beim Tief "Elvira" gab es in Deutschland zahlreiche Verletzte.

Zur Bildergalerie

Schuld daran sei das Tief "Elvira", das schwülwarme "Waschküchenluft" ins Land bringe. Am Sonntagmorgen ist demnach besonders im Westen und Südwesten, örtlich auch im Norden und Osten mit Gewittern zu rechnen. Zum Nachmittag soll es dann fast überall in Deutschland gewittern. Mancherorts könnten sich daraus Unwetter entwickeln. Wo genau, sei derzeit noch nicht vorherzusagen.

Zu Beginn der kommenden Woche verlagere sich der Schwerpunkt der Unwetter auf den bisher verschont gebliebenen Osten und Norden. Am Montag sei dort mit kräftigen Gewittern, Hagel und vor allem an der Küste mit starken Böen zu rechnen. Im Südwesten gebe es dann noch Regen und Regenschauer. Mindestens bis Freitag muss aber laut Wetterdienst deutschlandweit noch mit starken Regenfällen und weiteren Gewittern gerechnet werden.

In Hoppstädten schlug der Blitz am Samstag buchstäblich aus heiterem Himmel auf dem Fußballplatz ein. Nachdem es zunächst geheißen hatte, insgesamt 35 Menschen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, korrigierte die Polizei in der Nacht zum Sonntag ihre Angaben: Es seien 29 Kinder und vier Erwachsene verletzt worden. Bei dem am stärksten verletzten Mann handele es sich zudem nicht - wie zunächst angenommen - um den Schiedsrichter des E-Jugend-Spiels, sondern um einen 45-jährigen Betreuer. Er musste nach einem Herzkreislauf-Stillstand reanimiert werden. Der Schiedsrichter kam mit leichten Verletzungen davon.

Nicht nur in Deutschland hatten die Gewitter am Wochenende schwere Folgen. Ein 40-jähriger Wanderer starb in Polen bei einem Blitzeinschlag. In Paris traf ein Blitz eine Kindergeburtstagsfeier in einem Park. Dabei wurden elf Menschen verletzt, darunter acht Kinder.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Baden-Württemberg und Bayern
Foto: Braunsbach (Baden-Württemberg) nach dem Unwetter: Autos sind unter einer Schutthalde begraben.

Schlammlawinen, von Wassermassen mitgerissene Autos und riesige Hagelkörner – schwere Unwetter haben in Süddeutschland massive Schäden angerichtet. Vier Menschen kamen ums Leben. Eine 13-Jährige wurde von einem Zug erfasst, als sie unter einer Bahnbrücke Schutz suchte.

mehr
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.