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Nach Vergewaltigungsvorwürfen

Wetterexperte Jörg Kachelmann bleibt vorerst in Haft


Deutschlands bekanntester TV-Wetterexperte Jörg Kachelmann bleibt trotz seiner Unschuldsbeteuerungen vorerst im Gefängnis. Das gab ein Sprecher des Amtsgerichts Mannheim am Mittwoch bekannt. Der 51-Jährige bestreitet weiter, eine frühere Lebensgefährtin vergewaltigt zu haben.
Jörg Kachelmann bleibt weiter in Haft.

Jörg Kachelmann bleibt weiter in Haft.

© dpa (Archivbild)

Der Moderator hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei einem Haftprüfungstermin umfassend ausgesagt. „Er bestreitet die Vergewaltigung“, sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Andreas Grossmann. Kachelmann habe sich vorbehalten, weitere Beweisanträge zu stellen und einen neuen Haftprüfungstermin zu beantragen. „Wir schätzen die Aussagen der Frau als glaubhaft ein.“ Es bestehe ein dringender Tatverdacht gegen den TV-Moderator.

Der Anwalt der 36-Jährigen, die den Wetterexperten wegen Vergewaltigung angezeigt hat, will die Aussagen Kachelmanns sorgfältig prüfen. „Wir hatten noch keine Akteneinsicht“, sagte Thomas Franz. Der Jurist hatte an der Anhörung nicht teilgenommen. Franz’ Angaben zufolge ist seine Mandatin in psychotraumatologischer Behandlung und geht derzeit nicht zur Arbeit.

Die Moderatorin eines privaten Radiosenders habe Kachelmann im Februar unmittelbar nach der Tat angezeigt, teilte der Anwalt mit. Es gebe zahlreiche Beweise. „Meine Mandantin war auch in der Gynäkologie in Heidelberg“, sagte Franz. Es liege ein rechtsmedizinisches Gutachten vor, das ihre Aussagen bestätige. Die 36-Jährige habe mit Kachelmann eine langjährige Beziehung gehabt.

Kachelmann war am frühen Morgen zur nichtöffentlichen Anhörung ins Gerichtsgebäude gebracht worden. Der 51-Jährige trug eine Jeans, ein gestreiftes Shirt sowie eine Lederjacke und hatte seinen Bart abrasiert.

Ein Haftrichter hatte zu entscheiden, ob der Wetterexperte vorläufig auf freien Fuß kommt oder weiter in U-Haft bleiben muss. Vor dem Termin hatte der Anwalt des TV-Moderators, Reinhard Birkenstock, bereits angekündigt, er rechne nicht mit einer schnellen Freilassung Kachelmanns. Die Angaben seines Mandanten müssten seiner Einschätzung nach länger geprüft werden.

Der 51-Jährige war am vergangenen Wochenende auf dem Frankfurter Flughafen verhaftet worden. Sowohl seine Anwälte als auch eine Sprecherin seines Schweizer Unternehmens meteomedia hatten die Vorwürfe dementiert und angekündigt, Kachelmann werde sich dagegen juristisch zur Wehr setzen.

dpa

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  • Kachelmann Peter – 25.03.10
    Zur zeit hab eich so ein ähnlichen Fall Warum werden den faruen immer geglaubt wenn die Männer nichts getan haben
  • Und Zack - isser weg! Susi – 24.03.10
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen

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