Volltextsuche über das Angebot:

24°/ 15° Gewitter

Navigation:
Wiederaufbau in Nepal beginnt

Neun Monate nach Erdbeben Wiederaufbau in Nepal beginnt

Knapp neun Monate nach dem verheerenden Erdbeben läuft in Nepal offiziell der Wiederaufbau an. Der Grundstein ist gelegt.

Voriger Artikel
Fashion Week in Berlin beginnt
Nächster Artikel
Perfekt eingeparkt – am falschen Ort

Zwei Frauen richten die Wand ihres zerstörten Hauses auf.

Quelle: dpa

Kathmandu. Fast neun Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal mit rund 9000 Toten hat das Land offiziell mit dem Wiederaufbau begonnen. Präsidentin Bidhya Devi Bhandari legte am Samstag den Grundstein für den Bau des zerstörten Tempels im See Rani Pokhari in Kathmandu. Andernorts werden in den kommenden Monaten vor allem die Schäden erfasst. Ab April soll tatsächlich überall gebaut werden.

Geleitet wird der Wiederaufbau in dem Himalaya-Land von einer eigens eingerichteten Behörde. Das dazu notwendige Gesetz hatten die zerstrittenen Parteien Nepals erst im Dezember verabschiedet. Deswegen konnten die Milliarden von Euro, welche die internationale Gemeinschaft dem bitter armen Land nach der Katastrophe versprochen hatte, bislang nicht fließen.

Zahlreiche Betroffene wollten nicht so lange warten und haben schon selbst Ziegelsteine gekauft oder Zementmischer kommen lassen. Andere, die kein Geld gespart hatten oder keinen Kredit bekamen, nagelten sich teils aus den alten Brettern ihrer Häuser neue Hütten zusammen.

Zum Jahrestag des Erdbebens am 24. April werde mit der Errichtung der Wohnhäuser für die Obdachlosen begonnen, versicherte Sushil Gyewali, Geschäftsführer der Nationalen Wiederaufbaubehörde. Bis dahin sollen 1500 Techniker in den 13 am stärksten betroffenen Distrikten die Gebäude untersuchen.

Bei dem Beben der Stärke 7,8 wurden rund 600 000 Häuser völlig zerstört. Nach nepalesischen Medienberichten starben bislang zwölf Menschen infolge der Kälte in den Notunterkünften.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Burgdorf/Kirchhorst
Alexander Laube (Mitte) zeigt mit Inge und Klaus Busch die Bilder der Mädchen und Jungen, die in den Kiran-Häusern in Nepal leben.

Der Verein Kiran Kinderhaus, in dem auch der Heeßeler Alexander Laube mitarbeitet, hat in den vergangenen Monaten viel Geld in Nepal investiert, um die Schäden der verheerenden Erdbeben zu beseitigen.

  • Kommentare
mehr
Mehr aus Panorama
Anzeige
Schwere Unwetter fordern drei Tote

Schwere Gewitter, extremer Regen und Sturm haben in Baden-Württemberg und Bayern immense Schäden angerichtet. Die Behörden sprechen von einer "Naturkatastrophe".