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Wilderer töten Umweltschützer

Elefantenjagd im Kongo Wilderer töten Umweltschützer

Bei der Jagd auf Elefanten haben Wilderer im Kongo mehrere Ranger getötet und verletzt. Die genauen Umstände sind unklar.

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In Afrika gehen Wildererer immer wieder auf Elefantenjagd (Archivbild von 2002). Dieses Mal haben sie drei Ranger getötet.

Quelle: EPA/STEPHEN MORRISON

Johannesburg. Wilderer haben im Garamba Nationalpark im Kongo drei Ranger getötet und zwei weitere verletzt. Das sagte die Sprecherin der Naturschutzorganisation African Parks, Lindsey Tainton. Unter den Verletzten sei der schwedische Leiter des Nationalparks, Erik Mararv. Er werde in Südafrika behandelt, sagte Tainton am Montag.

"Wir sind zutiefst bestürzt über den jüngsten Verlust", sagte der Geschäftsführer von African Parks, Peter Fearnhead zu dem Vorfall, der sich bereits am Samstag ereignete. Weitere Informationen dazu gab es zunächst nicht.

Im vergangenen Jahr waren nach Angaben von Fernhead fünf Mitarbeiter und drei Soldaten, die mit den Umweltschützern arbeiteten, von Wilderern getötet worden. Etwa 140 Rangers und 60 Soldaten seien in Garamba tätig. Der Organisation zufolge sank die Zahl der Elefanten im zentralafrikanischen Kongo seit 1970 von 22.000 auf 5000.

dpa/wer

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