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Kältewelle

Winter hält den Norden im Griff


Schnee, Eis und kalte Temperaturen halten Niedersachsen im Griff. Bis zu minus 22,7 Grad wurde am Dienstag gemessen. Drei Nordseeinseln sind von der Außenwelt abgeschnitten. Auch die Zahl der Kältetoten ist gestiegen.
Schnee am Steintor in Hannover.

Schnee am Steintor in Hannover - der Winter hat den Norden im Griff.

© dpa

Hannover. Der Winter ist doch noch gekommen. Überall in Niedersachsen leiden Menschen und auch die Tiere unter Schnee, Eis und kalten Temperaturen. In Faßberg in der Lüneburger Heide wurden am Dienstag bereits minus 22,7 Grad gemessen, in Bad Harzburg im Harz waren es minus 21,5 Grad.

In Nienburg starb ein weiterer Mensch an den Folgen von Unterkühlung. In ganz Europa sind bereits Hunderte wegen der Kälte umgekommen. Behörden und Bürger kümmern sich in vielen Städten um Obdach- und Wohnungslose.

Auch den Verkehr beeinträchtigt das Wetter inzwischen massiv. Neben eingeschneiten Autos, die nicht mehr anspringen, ist auch der Fähr- und Schiffsbetrieb im Norden stark betroffen. Die Lastenschiffe auf den Wasserstraßen fürchten wegen der Kälte um ihre Existenz. Mit Spiekeroog, Wangerooge und Juist sind bereits drei niedersächsische Nordseeinseln per Fähre nicht mehr erreichbar.

Trotzdem warnen Behörden und Polizei vor dem Betreten der Flüsse und Seen. So war der Maschsee und das Steinhuder Meer am Dienstag noch nicht freigegeben.

In den kommenden Tagen sollen die Nächte ein wenig milder werden. Ein Ende der Kältewelle ist jedoch nicht abzusehen.

sta/dpa

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