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Nach Hetzjagd: Zebra ertrinkt auf Golfplatz

Tier macht Sachen Nach Hetzjagd: Zebra ertrinkt auf Golfplatz

Das Schicksal eines entflohenen Zebras bewegt tausende Japaner. Der Hengst war aus einem Reiterhof ausgebüxt und ließ sich partout nicht einfangen. Sogar das TV berichtete live über die Flucht des Zebras. Nach mehreren Abstechern schien dann die Chance gekommen – doch das ging gründlich schief.

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Mehrere Helfer haben das Zebra auf dem Golfplatz umringt - doch einfangen können sie es nicht.

Quelle: screenshot/Youtube

Ein entflohenes Zebra hat in Japan ein tragisches Ende gefunden. Der zweijährige Hengst entkam durch das Gatter eines Reiterhofes in der Zentralprovinz Aichi und verirrte sich auf einen Golfplatz, wie lokale Medien am Mittwoch berichteten.

Nach vergeblichen Versuchen, das Zebra auf dem Golfplatz einzufangen, hätten Tierärzte einen Pfeil mit Beruhigungsmittel auf das Zebra abgeschossen, teilte der Polizeisprecher im zentraljapanischen Gifu, Takahiro Taniguchi, am Mittwoch mit.

Zebra-Jagd live im japanischen TV

Das Zebra sei daraufhin ausgerechnet in einem kleinen Teich auf dem Golfplatz zusammengebrochen. "Wir haben es schnell herausgezogen, doch sein Herz hatte bereits aufgehört zu schlagen", schilderte Taniguchi den tragischen Vorfall. Die Tierärzte hätten vergeblich versucht, das Zebra mit einer Herzmassage wiederzubeleben.

Der Tod des Tiers hinterlasse einen "bitteren Nachgeschmack", sagte der Polizeisprecher. Das Zebra war am Dienstag aus einer Farm in der Nachbarpräfektur Aichi entlaufen. Die Jagd nach ihm wurde live im japanischen Fernsehen übertragen - und auch das tragische Ende des Zebras war dort zu sehen.

Erst vergangenen Monat hatte der Zoo von Tokio eine Übung abgehalten, in der das Einfangen eines entlaufenen Zebras geprobt wurde. Dabei gelang es dem Personal wie geplant, einen als Zebra verkleideten Zoowärter zurück zum Gehege zu bringen. Nach Angaben des Zoos geraten Zebras leicht in Panik.

afp/dpa/zys

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