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Zu wenig Schnee für Hundeschlitten-Rennen

Alaska Zu wenig Schnee für Hundeschlitten-Rennen

Der ungewöhnlich warme und trockene Winter gefährdet eine alte Tradition in Alaska: Hundeschlitten-Rennen. Für das berühmte Rennen Iditarod musste das erste Mal in seiner Geschichte Kunstschnee angekarrt werden.

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Läuft nur mit künstlichem Schnee: das traditionelle Hundeschlitten-Rennen in Alaska.

Quelle: dpa/Archiv

Anchorage. Mangels Schneefall ist das berühmte Hundeschlitten-Rennen Iditarod in Alaska auf einer künstlich aufgeschütteten Schneetrasse gestartet. Der Winter ist dort dieses Jahr so warm und trocken, dass erstmals in der 43-jährigen Geschichte des Rennens tonnenweise Schnee nach Anchorage geliefert werden musste.

Ein Güterzug brachte sieben Waggons Schnee, bevor am Samstag die 85 Teilnehmer des Rennens starteten, wie die Zeitung "Alaska Dispatch News" berichtete. Zudem wurde die Startstrecke durch Anchorage, die normalerweise 18 Kilometer lang ist, auf 5 Kilometer verkürzt. "Leider hielten die warmen Temperaturen und mehr ist dieses Jahr nicht möglich", sagte der Renn-Vorsitzende Stan Hooley.

"Die Tageshitze wird dieses Jahr eine Rolle spielen", schrieb der in Wuppertal geborene Hundeschlittenführer Sebastian Schnülle auf der offiziellen Website des Rennens. Die Hunde könnten sich am Ende einer Etappe nicht wie üblich im Schnee abkühlen. Möglicherweise könnten sich auf dem Eis auch Pfützen bilden. Schon bei den vergangenen zwei Rennen hatte mangelnder Schnee zu Problemen geführt.

Beim Iditarod-Rennen müssen die sogenannten Musher ihre Hundeschlitten über mehr als 1500 Kilometer durch Alaska steuern. Der Rekord liegt bei acht Tagen und 13 Stunden.

dpa

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