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Zuckerberg verteidigt Spenden-Pläne

Nach Steuer-Kritik Zuckerberg verteidigt Spenden-Pläne

Zur Geburt seiner Tochter Max gab Mark Zuckerberg bekannt, fast sein gesamtes Vermögen Spenden zu wollen. In sozialen Netzwerken war ihm vorgeworfen worden, er wolle mit seinem Schritt nur fällige Steuerzahlungen vermeiden. Jetzt rechtfertigt sich der Facebook-Gründer.

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In sozialen Netzwerken war Mark Zuckerberg vorgeworfen worden, er wolle mit der Spende anlässlich der Geburt seiner Tochter nur fällige Steuerzahlungen vermeiden.

Quelle: Mark Zuckerberg

Menlo Park. Mark Zuckerberg hat nach Kritik an seinen Milliarden-Spendenplänen betont, er werde Steuern bei den Aktienverkäufen zahlen. Er und seine Frau Priscilla Chan hatten ihr Wohltätigkeits-Projekt in der Rechtsform einer LLC (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) aufgesetzt, statt als traditionelle Stiftung. Das war in den vergangenen Tagen kritisiert worden.

"Wir zahlen Steuern"

Zuckerberg erklärte in einem Facebook-Eintrag, die Rechtsform gebe dem Ehepaar mehr Freiheiten beim Anlegen der Mittel. Sie könnten damit in Non-Profit-Organisationen investieren, private Investitionen machen und sich in politische Debatten einbringen. Alle Gewinne aus Investitionen würden jedoch nur für die wohltätigen Zwecke verwendet.

Außerdem bekämen er und seine Frau keinen Steuervorteil, wenn sie Aktien an die LLC abgeben, betonte Zuckerberg. Und sie würden Steuern zahlen, wenn ihre Anteile verkauft würden. Zuckerberg und Chan hatten zur Geburt ihrer Tochter Max angekündigt, im Laufe ihres Lebens 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile im Wert von aktuell 45 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke zu spenden.

dpa

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Foto: Teresa Enke, Witwe von Nationaltorwart Robert Enke (Archivbild von 2009).

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