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Panorama 14-Jährige sollen Schülerin vergewaltigt haben
Nachrichten Panorama 14-Jährige sollen Schülerin vergewaltigt haben
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20:44 11.05.2016
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen zwei 14-jährige Jugendliche aus Berlin. Sie sollen eine 13-jährige Mitschülerin vergewaltigt haben. Quelle: Patrick Seeger/dpa
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Berlin

Zwei 14-jährige Jugendliche aus Berlin stehen unter dem Verdacht, eine 13-jährige Mitschülerin vergewaltigt zu haben. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln seit Sonntag gegen die beiden mutmaßlichen Täter.

Die Tat geschah nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Samstagabend in einem Park im Stadtteil Wedding. Die beiden Jugendlichen und das Mädchen hätten sich per Handy verabredet. Das Mädchen habe den geforderten Sex abgelehnt, woraufhin die beiden 14-Jährigen sie vergewaltigt haben sollen, sagte Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Mittwoch.

Mutmaßliche Täter sind der Täter bekannt

Die mutmaßlichen Täter wurden am Sonntag festgenommen und sitzen seitdem in der geschlossenen Jugendhilfeeinrichtung im brandenburgischen Frostenwalde nordöstlich von Berlin. Strafmündig ist man in Deutschland erst ab dem Alter von 14 Jahren.

Beide sind der Polizei von vielen Straftaten bekannt. Einer der mutmaßlichen Vergewaltiger ist ein sogenannter Intensivtäter, also ein Wiederholungstäter. Der andere ist ein "kiezorientierter Mehrfachtäter", wie die Justiz es nennt. Das sind Jugendliche, die in der Umgebung ihres Wohnortes wegen kleinerer Taten auffallen.

Jungen sollen Mädchen in einen Park gelockt haben

Steltner beschrieb den mutmaßlichen Tathergang: "Sie kannten sich aus der Schule." Die beiden Jungen hätten sich mit dem Mädchen verabredet und sie dann in den Park in der Nähe der Exerzierstraße gelockt. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen sei es zunächst zum einvernehmlichen "Knutschen" gekommen.

Die beiden Jungen hätten dann mehr gewollt, das Mädchen habe das aber abgelehnt. Daraufhin soll es zu der Vergewaltigung gekommen sein. Ob das Opfer oder ihre Eltern noch in der Nacht oder am nächsten Morgen die Polizei informierte oder ob die Tat auf einem anderen Weg bekannt wurde, wurde nicht mitgeteilt.

dpa/RND

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