Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Gewitter

Navigation:
Zwei Millionen Teenager weltweit sind HIV-positiv

Unicef Zwei Millionen Teenager weltweit sind HIV-positiv

Weltweit sind rund zwei Millionen Teenager HIV-positiv. Ein besonders hohes Aids-Risiko tragen benachteiligte Jugendliche in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Voriger Artikel
Angeklagter im Teenager-Mord von Bodenfelde verliest Geständnis
Nächster Artikel
Afghanische Polizisten nach Bundeswehr-Attentat in Haft

Jeden Tag infizierten sich 2500 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren mit dem HI-Virus

Quelle: dpa

Weltweit sind rund zwei Millionen Teenager HIV-positiv. Ein besonders hohes Aids-Risiko tragen benachteiligte Jugendliche in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das ist ein Ergebnis eines Berichts, den das Kinderhilfswerk Unicef zusammen mit anderen UN-Organisationen und der Weltbank am Dienstag veröffentlichte.

Die meisten der infizierten 10- bis 19-Jährigen ahnten nichts von ihrer Infektion, weil sie keinen Zugang zu vertraulichen Beratungs- und Testmöglichkeiten haben, wie Unicef Deutschland in Köln mitteilte.

Jeden Tag infizierten sich 2500 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren mit dem HI-Virus. Das Millenniumsziel, die Ausbreitung von Aids bis 2015 zu stoppen, sei in vielen Ländern noch weit entfernt.

Mädchen und junge Frauen tragen laut Studie das höchste Risiko, denn sie könnten oft nicht selbst über ihre Sexualität bestimmen. Rund 60 Prozent aller HIV-Infizierten weltweit seien junge Frauen - im südlichen Afrika seien es sogar 71 Prozent.

Zwar gebe es in den meisten Ländern inzwischen Aufklärungsprogramme zum Thema Aids. Doch diese Projekte müssten noch weiter ausgebaut werden, forderte Unicef. Gefragt seien vor allem Schulen, Gesundheitsstationen und religiöse Einrichtungen. Es müssten endlich alle Jugendlichen Zugang zu Information, Beratung und Hilfe bekommen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
UN-Studie
Neun Millionen Menschen ohne HIV-Therapie.

Neun Millionen HIV-Infizierte, die dringend behandelt werden müssten, haben keinen Zugang zu den lebensverlängernden Medikamente. Das teilte das UN-Aidsprogramm (UNAIDS) mit Blick aus Zahlen aus dem Jahr 2010 am Freitag mit.

mehr
Mehr aus Panorama
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.