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Polizei sucht zwei chinesische Touristen

In Bayern vermisst Polizei sucht zwei chinesische Touristen

In Bayern werden zwei chinesische Touristen vermisst. Das Ehepaar hatte mit einer Reisegruppe Schloss Neuschwanstein besucht. Seitdem fehlt von dem Mann und der Frau jede Spur.

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Eine chinesische Reisegruppe hat am Sonnabend Schloss Neuschwanstein besucht. Seitdem werden ein Mann und seine Frau vermisst.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

München. Wie die Polizei mitteilte, macht die chinesische Reisegruppe gerade eine Tour durch Europa und besuchte am Sonnabend das Schloss Neuschwanstein in Bayern. Die Touristen fuhren mit dem Reisebus zu der weltweit bekannten Sehenswürdigkeit.

Das Ehepaar ging dann aber nicht mit der Gruppe vom Parkplatz zum Schloss, sondern machte sich allein auf den Weg. Beim vereinbarten Treffpunkt um 18 Uhr tauchten beide dann nicht auf. Seitdem werden der 37-jährige Mann und seine 39-jährige Frau vermisst.

Polizeihubschrauber sucht Ehepaar

Die Polizei suchte noch am Samstagabend nach den Eheleuten, auch am Sonntag und am Montag, unter anderem mit Hubschrauber, Wärmebildkamera, Suchhunden und alpinen Einsatzgruppen – ohne Erfolg. Ob die beiden Chinesen in Deutschland Bekannte haben, sei nicht bekannt, teilten die Ermittler mit.

Die Polizei hat auch schon überprüft, ob das Ehepaar vielleicht eigenständig nach Italien gereist ist – dort hat die Reisegruppe für die letzten Nächte Zimmer gebucht. Aber bisher seien die beiden Chinesen nicht in dem Hotel eingetroffen.

Suche wird erfolglos eingestellt

Am Montag teilte die Polizei mit, dass sie nicht weiter nach dem chinesischen Ehepaar suchen werde. "Alle für uns relevanten Punkte haben wir abgesucht", sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag. Dazu zählten auch Orte, die Urlauber üblicherweise aufsuchten.

Die Reisegruppe setzte ihre Europatour nach Italien fort. Am Dienstag sollte ihr Rückflug in Amsterdam abheben. Die Polizei in Südschwaben steht laut dem Sprecher auch mit der chinesischen Botschaft in Kontakt, so dass die Angehörigen der Vermissten informiert sind.

Jährlich besuchen mehr als 1,5 Millionen Menschen aus aller Welt das Schloss in Schwangau. "Immer wieder sind Touristen nicht zum verabredeten Zeitpunkt am Bus", sagte der Polizeisprecher. Dass sie über Tage auch via Handy nicht erreichbar sind, komme seltener vor.

dpa/RND/wer

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