Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Spanien: Zwei Deutsche sterben bei Busunglück

"Erasmus"-Studenten verunglückt Spanien: Zwei Deutsche sterben bei Busunglück

Tragisches Ende eines Studentenausflugs in Spanien: Ein Reisebus gerät auf die Gegenfahrbahn der Autobahn und stürzt um. Mindestens 13 Menschen kommen ums Leben – darunter auch zwei Deutsche.

Voriger Artikel
Bergungsarbeiten gehen weiter
Nächster Artikel
Kleinkind überlebt Autosturz ins Meer

Busunglück in Spanien.

Quelle: dpa

Tarragona . Unter den Todesopfern des schweren Busunglücks in Spanien sind zwei deutsche und sieben italienische Studentinnen. Von deutscher Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es jedoch: "Nach allen uns bisher vorliegenden Informationen können wir nicht ausschließen, dass unter den Todesopfern auch deutsche Staatsangehörige sind." Bei dem Unglück wurden auch zwei Deutsche verletzt. Sie befinden sich jedoch außer Lebensgefahr.

Zudem seien jeweils eine Studentin aus Österreich, Rumänien, Frankreich und Usbekistan ums Leben gekommen, teilten die Behörden der Region Katalonien am Montag mit. Die Todesopfer seien zwischen 19 und 25 Jahre alt gewesen, sagte Jordi Jané von der Innenbehörde Kataloniens im Radio. Insgesamt kamen bei dem Unfall am Sonntagmorgen 150 Kilometer südlich von Barcelona 13 ausländische Studentinnen ums Leben, 44 weitere wurden verletzt.

Tragisches Ende eines Studentenausflugs in Spanien: Ein Reisebus gerät auf die Gegenfahrbahn der Autobahn und stürzt um. Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben. Bei dem Busunglück sind nach Angaben der Regionalregierung von Katalonien auch deutsche "Erasmus"-Studenten zu Schaden gekommen.

Zur Bildergalerie

Bus geriet auf die Gegenfahrbahn

Der Bus war kurz vor Morgengrauen mit 57 Menschen aus 19 Ländern an Bord auf einer Autobahn auf die Gegenfahrbahn geraten, mit einem anderen Fahrzeug zusammengeprallt und auf die Seite gestürzt. Alles deute darauf hin, dass menschliches Versagen des Fahrers die Ursache des Unglücks gewesen sei, sagte der katalanische Minister Jané.

Im Bus waren Erasmus-Studenten, die einen Ausflug zur Eröffnung des Volksfestes "Las Fallas" in Valencia unternommen hatten. Das Unglück ereignete sich auf der Rückfahrt nach Barcelona. Die Veranstalter der Exkursion hatten nach Informationen des katalanischen Fernsehens TV3 insgesamt fünf Busse gechartert. Der Unglücksbus sei als das letzte Fahrzeug in der Kolonne gefahren, hieß es.

Fahrer überlebte Busunglück leicht verletzt

Nach Informationen des Innenministers war der Bus an den rechten Rand der Autobahn geraten. Der Fahrer habe dann das Steuer herumgerissen. Daraufhin sei der Bus auf die Gegenfahrbahn geraten, mit einem Personenwagen kollidiert und auf der Seite liegengeblieben. Zwei Menschen in dem Auto seien verletzt worden. Der Fahrer des Busses überstand das Unglück leicht verletzt. Ein Test auf Alkohol und Drogen habe keinen Befund ergeben, teilte die Justiz in Barcelona mit.

Spaniens König Felipe VI. und Königin Letizia sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont ordnete eine offizielle Trauer von zwei Tagen an.

Der Bürgermeister des nahe gelegenen Dorfes Freginals, Josep Roncero, sagte dem Radiosender RAC1, an der Unglücksstelle hätten sich schön häufiger Unfälle ereignet. Im September 2014 waren in Spanien bei einem Busunglück in der Region Murcia im Südosten des Landes 14 Menschen getötet worden.

dpa/afp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.