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Eisbär-Baby verzückt Zoo in Bremerhaven

Tierische Bescherung Eisbär-Baby verzückt Zoo in Bremerhaven

Das Eisbärmädchen Lale ist gerade erst ein halbes Jahr weg – da hat der Bremerhavener Zoo am Meer bereits neuen Eisbärnachwuchs bekommen. Besucher sollen das Baby erstmals im Frühjahr 2016 zu Gesicht bekommen.

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Das Bild der Videokamera zeigt Eisbärin Valeska und ihr neugeborenes Baby. Sie liegen in einem Wurfstall im Bremerhavener Zoo.

Quelle: dpa

Bremerhaven. Nur zwei Jahre nach der Geburt von Eisbärin Lale im Bremerhavener Zoo am Meer hat Mutter Valeska erneut Nachwuchs bekommen. Am 11. Dezember erblickte ein neues Eisbärbaby das Licht der Welt. "Die ersten kritischen Tage sind überstanden", sagte Zoo-Direktorin Heike Kück. Das Jungtier sei munter, trinke und werde von seiner Mutter liebevoll betreut. Inzwischen wiege es vermutlich 1,5 Kilo und damit doppelt so viel wie bei der Geburt.

Schwere Schwangerschaft

Lale war im Dezember 2013 im Zoo am Meer geboren und im Juni an einen niederländischen Zoo abgegeben worden. Im selben Monat ließen Tierpfleger Vater Lloyd und Mutter Valeska wieder zusammen. Damit eine Eisbärin trächtig werde, müsse sie ihr Gewicht um 120 Kilo auf 300 Kilo steigern, sagte Kück. Nur so könne sich das befruchtete Ei einnisten. "Das war eine Herausforderung", sagte die Zoo-Direktorin. Dass es mit der Befruchtung und der Einnistung tatsächlich geklappt habe, sei eine Überraschung gewesen. "Wir haben definitiv nicht damit gerechnet", betonte Kück.

In der Regel werde eine Eisbärin erst drei Jahre nach einer Geburt wieder trächtig. Die letzten Tage vor der Niederkunft habe sich Valeska allerdings auffällig in ihre Wurfhöhle zurückgezogen. "Da waren wir guter Dinge", sagte Kück. Die Geburt wurde auf Video aufgezeichnet. Auch jetzt werden Mutter und Kind nur per Kameras beobachtet.

Erst im Februar 2016 werde es gute Chancen geben, dass Valeska für einige Zeit die Wurfhöhle verlasse und Pfleger und Tierarzt erstmals zum Baby in die Höhle könnten. Dann erst sei es auch möglich, das Geschlecht des Nachwuchses zu bestimmen. Zoo-Besucher werden das Eisbärbaby erst im Frühjahr 2016 zu sehen bekommen. Im März werde zunächst hinter den Kulissen ein Pool aufgebaut, damit das Jungtier Schwimmen lerne, sagte Kück. So soll es auf seinen Aufenthalt im Gehege vorbereitet werden. Der Name des Tieres werde so wie bei Lale durch einen Wettbewerb ermittelt, kündigte Kück an.

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